3 Fragen an Sebastian Koch

3 Fragen an … Sebastian Koch

Früher wollte Schauspieler Sebastian Koch Musiker werden, heute ist das Musizieren für ihn eine Art der Meditation.

© Jonas Holthaus

Sebastian Koch

Sebastian Koch

Ursprünglich wollten Sie Musiker werden. Welche Richtung interessierte Sie damals?

Mit vierzehn habe ich mir meine erste eigene Gitarre gekauft. Damals war ich begeistert vom Gitarren-Duo Kolbe & Illenberger und habe angefangen, in diese Richtung zu musizieren. Doch ich habe schnell gemerkt, dass die Schauspielerei meine Berufung ist.

Mit Beethovens „Kreutzersonate“ und Tolstois gleichnamiger Novelle bringen Sie jetzt eine musikalische Lesung auf die Bühne. Wie kam es dazu?

Mich interessiert seit Jahren, wie man klassische Musik und Literatur spannend auf die Bühne bringen kann. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass der Text die Musik bedingt und umgekehrt. Die „Kreutzersonate“ eignet sich besonders gut dafür, weil sie bei Tolstoi das Zentrum seiner Novelle ist.

Ist die Musik eine Ergänzung zur Schauspielerei oder ein Zufluchtsort vor ihr?

Mehr ein Zufluchtsort. Musizieren ist für mich eine Art der Meditation. Aber auch die Schauspielerei hat viel mit Rhythmus zu tun. Es ist durchaus hilfreich, musikalisch
zu sein.

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