Startseite » Interviews » 3 Fragen » Siggi Loch

3 Fragen an …

Siggi Loch

Der Gründer des Jazzlabels ACT im Kurzinterview

vonChristoph Forsthoff,

Immer mehr ACT-Künstler nehmen sich für ihre Alben die Klassik vor. Planen auch Sie den Sprung in den Klassikmarkt?

Ein Schwerpunkt von ACT ist der europäische Jazz, dessen Akteure ganz selbstverständlich aus den musikalischen Wurzeln Europas schöpfen. Insofern folgen Berührungen mit der Klassik keinem „Plan“, sondern sind Teil der musikalischen Persönlichkeit vieler Künstler. Wenn das Ergebnis hilft, Klassikhörern eine Brücke zum Jazz zu bauen, oder umgekehrt, ist das doch wundervoll. Eine reine Klassikreihe plane ich jedoch nicht.


Sie selbst mischen in der Klassik ja schon mit der Reihe „Jazz at Berlin Philharmonic“ mit – doch taugt solch ein vornehmer Saal wirklich für die „Blue Notes“?

Ganz klar ja! Das zeigt schon der enorme Zuspruch für die bisherigen drei Konzerte. Jazz und Klassik begegnen sich heute künstlerisch absolut auf Augenhöhe, und ein Austausch kann beiden Genres nur gut tun.


Und weshalb sollte der Klassikfan unbedingt auch mal in ein Jazzkonzert gehen?

Da viele der aufregendsten Musiker Jazzmusiker sind und der Jazz wie die Klassik gleichermaßen den Geist fordert und die Seele berührt. Zudem ist der Jazz zu einer Kontinente, Kulturen und Genres verbindenden Musik geworden, in der eine Menge Innovation stattfindet und es viel zu entdecken gibt.

Auch interessant

Rezensionen

Anzeige

Video der Woche

Fanny-Hensel-Wettbewerb für Lied-Duo mit Fortepiano

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Schloss Weißenbrunn in Franken als Treffpunkt einer jungen internationalen Liedszene: Acht Duos mit Musikerinnen und Musikern aus neun Ländern haben sich für das Finale des 1. Fanny-Hensel-Wettbewerbs für Lied-Duo mit Fortepiano qualifiziert. Für die Interpretation der Lieder Fanny Hensels und ihres Bruders Felix Mendelssohn stehen drei Original-Instrumente aus Wien und Paris, gebaut zwischen 1824 und 1836, zur Verfügung. Live im Stream am 25. April, ab 15 Uhr

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!