Federico Mompou

Federico Mompou (* 16. April 1893 in Barcelona; † 30. Juni 1987 in Barcelona) war mit nur neun Jahren von einem Konzert Gabriel Faurés dermaßen beeindruckt, dass er beschloss, Komponist zu werden. 1911 ging er ans Pariser Konservatorium, das damals von Fauré geleitet wurde. Zu schüchtern für eine Pianistenkarriere, konzentrierte sich Mompou ganz auf das Komponieren. Wegen der politisch instabilen Lage, ausgelöst durch zwei Weltkriege und den spanischen Bürgerkrieg, wechselte Federico Mompou seinen Wohnsitz häufig zwischen Paris und Barcelona.
Zu seinen Hauptwerken zählt „Música Callada“, ein Zyklus von Klavierstücken, der in den Jahren zwischen 1959 und 1967 entstand. Generell komponierte Federico Mompou fast ausschließlich Miniaturen für Klavier. Seine Musik war beeinflusst durch Debussy und Satie, dennoch eher minimalistisch und selten virtuos.
Mompou, der sonst nur im engsten Freundeskreis Klavier spielte, trat erst 1974 als Pianist in Erscheinung, als er in Barcelona sein Gesamtwerk für Klavier auf Schallplatte einspielte.
Daniiel Trifonov spielt Federico Mompou

Von den frühen Pariser Jahren zehren

Daniil Trifonov betrachtet Chopin durch die Brille Mompous und Rachmaninows weiter