Zweimal strahlendes D-Dur an einem Abend: Inspiriert von dem Oboe spielenden amerikanischen Besatzungssoldaten John de Lancie, komponierte Richard Strauss gegen Ende des Zweiten Weltkriegs sein berühmtes Oboenkonzert. Virtuos und farbenreich wird der französische Solist François Leleux zum klanglichen Erzähler in diesem Spätwerk, das Klarheit, Witz und sangliche Eleganz miteinander vereint. Begleitet wird er vom SWR Symphonieorchester unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada, der auch Johannes Brahms’ zweite Sinfonie dirigiert – ein Werk, das von lichtdurchfluteter Heiterkeit ebenso geprägt ist wie von tiefer Melancholie. Aufgrund ihrer ergreifenden Naturidylle gilt sie als die populärste Sinfonie des Komponisten. Für Orozco-Estrada, der zur Spielzeit 2025/26 das Amt des Generalmusikdirektors der Stadt Köln übernimmt, ist es ein musikalisches Warmlaufen: Mit eben dieser Sinfonie wird er sich dem Kölner Publikum gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester erstmals vorstellen.
François Leleux gastiert beim SWR Symphonieorchester
Virtuos und farbenreich
François Leleux interpretiert Strauss’ Oboenkonzert mit dem SWR Symphonieorchester unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada.
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Als „ein wirkliches Geschenk“ – so empfand François Leleux seine steile Karriere als international renommierter Solo-Oboist, die sich schon in frühester Kindheit abzuzeichnen begann. Geboren wurde François Leleux 1971 im nordfranzösischen Croix. Bereits als 6-Jähriger vom sinnlichen Ton der Oboe fasziniert, begann…
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Das Orchester entstand durch die Fusion der beiden bisherigen SWR-Orchester, des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg und des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart. Dieser aus Gründen der Kostenersparnis gefasste Beschluss wurde nach vielen Diskussionen und Protesten 2016 in die Tat umgesetzt. Dienstsitz und Probenort des…
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Nach einem Violinstudium ging Andrés Orozco-Estrada (*1977) zwanzigjährig nach Wien und studierte Dirigieren. Der Schwerpunkt seines Repertoires liegt in der Romantik und der Wiener Klassik, gleichzeitig setzt er sich für die Werke spanischer und südamerikanischer Komponisten ein. Als Gastdirigent im sinfonischen wie…
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Termine
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Konzert
Sol Gabetta, Tonhalle-Orchester Zürich, Andrés Orozco-Estrada
R. Strauss: Don Juan op. 20, Martinů: Cellokonzert Nr. 1, Tschaikowsky: Fantasie-Ouvertüre „Rome und Julia“
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Konzert
Sol Gabetta, Tonhalle-Orchester Zürich, Andrés Orozco-Estrada
R. Strauss: Don Juan op. 20, Martinů: Cellokonzert Nr. 1, Tschaikowsky: Fantasie-Ouvertüre „Rome und Julia“
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Konzert
Antoine Tamestit, SWR Symphonieorchester, Riccardo Minasi
Wagner: Ouvertüre zu „Tannhäuser“, Bartók: Violakonzert, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“
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Konzert
Antoine Tamestit, SWR Symphonieorchester, Riccardo Minasi
Wagner: Ouvertüre zu „Tannhäuser“, Bartók: Violakonzert, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“
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Termintipp
So., 14. Juni 2026 11:30 Uhr
Kühlhaus, BerlinKonzert
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Konzert
Antoine Tamestit, SWR Symphonieorchester, Riccardo Minasi
Wagner: Ouvertüre zu „Tannhäuser“, Bartók: Violakonzert, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“
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Konzert
SWR Symphonieorchester, Antoine Tamestit
J. S. Bach: Vor deinen Thron tret ich hiermit BWV 327, Die Kunst der Fuge BWV 1080 (Auszüge) & Vor deinen Thron tret ich hiermit BWV 668, Hindemith: Trauermusik, Schnittke: Monolog, Schostakowitsch/Barschai: Kammersinfonie c-Moll op. 110a
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Termintipp
Fr., 19. Juni 2026 20:00 Uhr
Im Wizemann, StuttgartKonzert
SWR Symphonieorchester, Antoine Tamestit
J. S. Bach: Vor deinen Thron tret ich hiermit BWV 327, Die Kunst der Fuge BWV 1080 (Auszüge) & Vor deinen Thron tret ich hiermit BWV 668, Hindemith: Trauermusik, Schnittke: Monolog, Schostakowitsch/Barschai: Kammersinfonie c-Moll op. 110a
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Rezensionen
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