Ferruccio Busoni

Ferruccio Busoni (* 1. April 1866 in Empoli bei Florenz; † 27. Juli 1924 in Berlin) war der Sohn eines italienischen Klarinettisten und einer deutschstämmigen Pianistin und wuchs zweisprachig auf. Er legte eine typische „Wunderkind-Karriere“ hin und wurde 1881 Mitglied der Accademia Filarmonica in Bologna. Seine ausgiebige Konzerttätigkeit festigten seinen Ruf, einer der schöpferischsten Interpreten seiner Generation zu sein. Ab 1886 unterrichtete er am Leipziger Konservatorium, zwei Jahre später war er Klavierlehrer am Konservatorium in Helsinki. Dort wurde er zu einem Förderer und Freund von Jean Sibelius. Ab seinem 38 Lebensjahr war er hauptsächlich in Berlin ansässig. Busoni gab unter anderem Klavierwerke von Bach und Liszt heraus.

Samstag, 02.04.2022 18:00 Uhr Nikolaisaal Potsdam

Emmanuel Pahud, Ramón Ortega Quero, Antje Weithaas, Maximilian Hornung, Simone …

Busoni: Divertimento für Flöte und Orchester B-Dur op. 52, Schumann: Phantasie für Violine und Orchester C-Dur op. 131, Honegger: Cellokonzert C-Dur, Bellini: Oboenkonzert Es-Dur, Curtoni: Il Ritmo della Terra (Auszüge), Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92, Uraufführungen von Näther, Nowitz & Freidel

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