© Kathinka Pasveer

Karlheinz Stockhausen, 2005

Karlheinz Stockhausen

Karlheinz Stockhausen (* 22. August 1928 in Mödrath; † 5. Dezember 2007 in Kürten-Kettenberg) wandte sich ab den 1950er Jahren der seriellen Musik zu, die die Zwölfton-Technik von Schönberg weiterentwickelte, und konnte bereits mit seinen ersten Kompositionen wie „Kreuzspiel“ oder „Kontra-Punkte“ große Erfolge feiern. 1953 reiste er nach Paris, wo er bei Messiaen studierte und Pierre Boulez kennenlernte. Ein Jahr später kehrte Stockhausen nach Deutschland zurück und arbeitete bis 1998 mit dem Studio für Elektronische Musik des Westdeutschen Rundfunks zusammen, dessen Leitung er zeitweise übernahm. In diesem Rahmen entstand der „Gesang der Jünglinge“ und wurde zu einer wichtigsten Arbeiten innerhalb elektronischer Musik.
Die Begegnung mit Asien auf der Weltausstellung 1970 in Osaka, wo Karlheinz Stockhausen mehrere Konzerte gab, beeinflusste seine Musik nachhaltig und verstärkte seine Neigung zum Meditativ-Mystischen.
Zwischen 1977 und 2003 komponierte er den Opernzyklus „Licht, Die sieben Tage der Woche“, der insgesamt 29 Stunden dauert und an sieben Tagen gespielt werden soll. Darin behandelt er religiöse, mystische und autobiografische Themen. Nachdem er die Woche vertont hatte, war es Karlheinz Stockhausens Ziel, auch die Stunden des Tages zu musikalisieren. Bis zu seinem Tod 2007 vollendete er immerhin 21 Stunden.
Sein Beitrag zur seriellen Musik und die Mitbestimmung der Entwicklung der elektronischen Musik machen Stockhausen heute zu einem der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts.

    Samstag, 01.02.2020 19:00 Uhr KOMED Köln

    Ensemble Musikfabrik

    Kontakte Festival Köln
    Mittwoch, 05.02.2020 20:00 Uhr Palais Stutterheim Erlangen
    Donnerstag, 06.02.2020 20:00 Uhr Staatstheater Darmstadt

    Simon Höfele, Simone Rubino

    Brenner: Bodypercussion, Takemitsu: Paths, Stockhausen: Tierkreis, Xenakis: Rebonds B, Srnka: Commission, Rubino: La luna piena u. a.

    Freitag, 07.02.2020 20:00 Uhr Artist Homes Berlin

    Venus würde Belcanto hören

    Belcanto Ensemble Frankfurt, Dietburg Spohr (Leitung)

    Donnerstag, 05.03.2020 19:30 Uhr Kreismusikschule Leer

    Bettina Wild, Marc Froncoux, Clemens Rave

    Ries: Trio für Klavier, Flöte und Violoncello Es-Dur op. 63, Czerny: Rondoletto concertant op. 149, Beethoven: Cellosonate g-Moll op. 5/2 & Trio für Klavier, Klarinette und Violoncello Nr. 4 B-Dur op. 11 „Gassenhauertrio”, Stockhausen: „In Freundschaft” für Flöte solo Nr. 46 ½

    Freitag, 06.03.2020 20:00 Uhr Burghagen Hagen im Bremischen

    Bettina Wild, Marc Froncoux, Clemens Rave

    Ries: Trio für Klavier, Flöte und Violoncello Es-Dur op. 63, Czerny: Rondoletto concertant op. 149, Beethoven: Cellosonate g-Moll op. 5/2 & Trio für Klavier, Klarinette und Violoncello Nr. 4 B-Dur op. 11 „Gassenhauertrio”, Stockhausen: „In Freundschaft” für Flöte solo Nr. 46 ½

    Mittwoch, 11.03.2020 20:00 Uhr Gewandhaus Leipzig

    Ralf Mielke, Josef Christof, Ensemble Avantgarde, Steffen Schleiermacher & …

    Goldmann: Trio, Ketten & Horntrio, Stockhausen: Klavierstück IX, Obst: Suite & Noctuelles, Skrjabin: Poème-Nocturne op. 61

    Sonntag, 10.05.2020 20:00 Uhr Hochschule für Musik und Tanz Köln

    Stockhausen: Inori

    Musik der Zeit
    Samstag, 16.05.2020 20:00 Uhr Stadthalle Mülheim a. d. Ruhr

    Pierre-Laurent Aimard

    Klavier-Festival Ruhr
    10. Todestag von Karlheinz Stockhausen

    Der elektronische Mystiker

    Heute vor zehn Jahren starb der Komponist Karlheinz Stockhausen –… weiter