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Paul Whiteman

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Paul Whiteman (28. März 1890 in Denver; † 29. Dezember 1967 in Doylestown) war schon als Jugendlicher fasziniert vom Jazz und versuchte sich zunächst selbst als Musiker in diesem Genre. Allerdings hatte er keinen großen Erfolg, da ihm vorgeworfen wurde, keinen richtigen Jazz zu spielen, denn schon damals vermischte Whiteman diesen mit Elementen klassischer Musik. 1918 wurde er Leiter des Orchesters des Fairmont Hotels in San Francisco und konnte so seine musikalischen Vorstellungen praktisch umsetzen. Der „Symphonic Jazz“ entstand.
Mit diesem neuen Musikstil war Paul Whiteman so erfolgreich, dass er schon fünf Jahre später mit seinem Orchester auf Europa-Tournee gehen und zahlreiche junge Jazz-Musiker als Solisten engagieren konnte, unter ihnen Bing Crosby und Bix Beiderbecke. Bei den Konzerten wurden nicht nur Eigenkompositionen gespielt, 1924 brachten Whiteman und sein Orchester auch George Gershwins „Rhapsody in Blue“ in New York zur Uraufführung.
Mit dem „Symphonic Jazz“ veränderte Paul Whiteman die Wahrnehmung des Jazz in der Gesellschaft, der vorher als exotische Musik der Afroamerikaner gegolten hatte. Der Unterschied lag aber nicht nur in der Musik selbst, sondern auch in der Instrumentierung: Um das klassische Element zu verstärken, bestand das Orchester aus einer Vielzahl von Streichern.

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