© gemeinfrei

Umberto Giordano. Gemälde von Gaetano Esposito

Umberto Giordano

Umberto Giordano (* 28. August 1867 in Foggia; † 12. November 1948 in Mailand) zählt zu den wichtigsten Vertretern des italienischen Verismo. Das zeigt sich besonders in seiner bekanntesten Oper „Andrea Chénier“, die zur Zeit der französischen Revolution spielt und in der die gleichnamige Hauptfigur, zunächst Anhänger des Umsturzes, sich dann aber gegen die fortschreitende Radikalisierung wendet und selbst zum Gejagten wird. Die Oper legte den Grundstein für Giordanos Komponistenlaufbahn und ist heute besonders durch die Arie „La Mamma Morta“ bekannt. Obwohl er sich thematisch von der Romantik abwandte, blieb er der Epoche doch musikalisch treu.
An den Erfolg von „Andrea Chénier“ konnte Umberto Giordano mit der Oper „Fedora“ anschließen, die auf dem gleichnamigen Theaterstück des französischen Dramatikers Victorien Sardou beruht. Nach der Uraufführung 1898 in Mailand wurde die Oper auch in Wien, Paris und New York aufgeführt. Trotz des Erfolges geriet sie in Vergessenheit und wurde erst in den 1990er-Jahren wiederentdeckt und an den europäischen und amerikanischen Opernhäusern aufgeführt.

Samstag, 01.06.2019 19:30 Uhr Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Giordano: André Chénier

Michael Ellis Ingram (Leitung), Roman Hovenbitzer (Regie)

Mittwoch, 10.07.2019 19:30 Uhr Gut Kaltenbrunn Gmund/Tegernsee

Lisa Smirnova, New Classic Ensemble Wien

Internationales Musikfest Kreuth am Tegernsee
Sonntag, 21.07.2019 19:00 Uhr Bayerische Staatsoper

Giordano: Andrea Chénier

Münchner Opernfestspiele
Donnerstag, 25.07.2019 19:00 Uhr Bayerische Staatsoper

Giordano: Andrea Chénier

Münchner Opernfestspiele
Opern-Kritik: Mailänder Scala – Andrea Chénier

Weltklasse trifft Mittelmaß

(Mailand, 13.12.2017) Sopransuperstar Anna Netrebko verströmt zwar dunkel goldenen Sopranglanz,… weiter

Radio-Tipp: Mailänder Scala auf BR-Klassik

Skandale, Mythen und Triumphe

Pünktlich zur Saison-Eröffnung der Mailänder Scala widmet sich BR-Klassik heute… weiter

Werk der Woche – Giordano: Andrea Chénier

Furchtlos in den Tod

Auch wenn er heute weitgehend unbekannt ist: Umberto Giordano gelang… weiter

Giordano: Andrea Chenier

(UA Mailand 1896) 1789. Schloßfest in der französischen Provinz. Beunruhigende Nachrichten aus Paris. Der junge Dichter Andre Chenier empört die Anwesenden durch einen Vortrag über den Geiz des Adels, das Elend des Volkes und die Ideale einer neuen, freien und gerechten Gesellschaft. Nur Madeleine, Tochter des Hauses, und der in… weiter