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Jean Rondeau

Dass der Klang des Cembalos längst nicht der Vergangenheit angehört, beweist der Cembalist und Pianist Jean Rondeau. 1991 in Paris geboren, begann er im Alter von nur zehn Jahren mit dem Cembalounterricht bei Blandine Verlet, anschließend studierte er Klavier am Pariser Konservatorium, nahm Generalbassunterricht bei Frédéric Michel und Pierre Trocellier und absolvierte parallel ein Orgelstudium bei Jean Galard. Ein weiterer Studienaufenthalt führte ihn an die Guildhall School of Music and Drama nach London.

Nachdem er seine Studien mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, machte sich Rondeau international einen Namen als Cembalist, arbeitete mit zahlreichen renommierten Orchestern und Kammermusikensembles zusammen und erhielt speziell für seine Zusammenarbeit mit „Les Ambassadeurs“ größere Aufmerksamkeit. 2025 spielte er sämtliche Werke des französischen Barockkomponisten Louis Couperin ein. Zudem ist er Gründungsmitglied des Barockquartetts „Nevermind“ und tritt gelegentlich als Komponist in Erscheinung. Als Mitbegründer des Jazz-Projekts „Note Forget“ ist Rondeau auch außerhalb der klassischen Musik tätig. Für seine Leistungen wurde Jean Rondeau bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter 2016 mit dem Förderpreis des Deutschlandfunks.

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