© Marco Borggreve

Ariane Matiakh

Ariane Matiakh

Sie liebt es, Opern zu dirigieren – kein Wunder, hat sie doch als Tochter von Opernsängern den Großteil ihrer Kindheit vor und hinter der Bühne verbracht. Die 1980 geborene Französin zeichnet sich vor allem durch ihre Vielseitigkeit aus. Das breit gefächerte Repertoire der Dirigentin reicht vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik. Sie studierte in Wien bei Leopold Hager, besuchte Meisterklassen mit Seiji Ozawa und erhielt wichtige künstlerische Impulse von Nikolaus Harnoncourt und – als Sopranistin im Arnold Schoenberg Chor – von Ádám Fischer. Von 2005 bis 2009 war sie erste Assistentin an der Opéra und dem Orchestre National de Montpellier. 2017 erschien eine CD mit Werken von Clara Schumann mit der Pianistin Ragna Schirmer und der Staatskapelle Halle, deren Generalmusikdirektorin sie seit der Spielzeit 2019/2020 ist. Für ihre Verdienste um die französische Musik und Kultur im Ausland erhielt sie 2014 vom französischen Kultusministerium den Ehrentitel „Chevalier de l‘Ordre des Arts et des Lettres“.

Porträt Ariane ­Matiakh

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Rezension Sofja Gülbadamova – Dohnányi

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