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Olivier Latry

Olivier Latry

Olivier Latry zählt zu den erfolgreichsten und renommiertesten Konzertorganisten weltweit. Geboren 1962 im französischen Boulogne-sur-Mer, begann er im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel und wechselte fünf Jahre später zur Orgel. Es folgten ein Orgelstudium und zahlreiche Preise bei diversen Orgelwettbewerben, bevor er am Pariser Konservatorium als Assistent in der Orgelklasse von Michel Chapuis tätig wurde. Nachdem er parallel dazu ab 1981 für vier Jahre als Organist an der Kathedrale von Meaux arbeitete, übernahm er 1985 im Alter von nur 25 Jahren eine von drei Titularorganistenstellen an der Großen Orgel der Kathedrale Notre-Dame in Paris. 1990 wurde er Nachfolger seines eigenen Lehrers Gaston Litaize am Conservatoire in St. Maur-des-Fossés, 1995 folgte er schließlich auf den Lehrstuhl Chapuis’ am Konservatorium in Paris. Neben seinem Organistenamt und seiner Lehrfunktion ist Olivier Latry rund um den Globus als Konzertorganist aktiv, veröffentlichte zahlreiche hochgelobte Einspielungen und setzt sich in verschiedenen Förderprojekten für zeitgenössische Musik ein.

Dienstag, 17.09.2019 20:00 Uhr Philharmonie Essen

Olivier Latry

Boëly: 12 Pièces pour orgue op. 18 (Auszüge),,J. S. Bach: Schmücke dich o liebe Seele BWV 654 & Passacaglia c-Moll BWV 582, J. S. Bach/Liszt: Fantasia und Fuge g-Moll BWV 542, Widor: Marche du veilleur de nuit, Liszt: Präludium und Fuge über B-A-C-H S 260, Saint-Saëns: Prélude et Fugue Es-Dur für Orgel op. 99 Nr. 3, Pierné: Präludium op. 53, Schumann: Sechs Fugen über den Namen BACH op. 60 (Auszüge)

Donnerstag, 23.04.2020 20:00 Uhr Konzerthaus Dortmund

Olivier Latry, Balthasar-Neumann-Chor, Thomas Hengelbrock

Liszt: Via crucis, Bruckner: Os justi & Nachspiel für Orgel d-Moll, Reger: Geistliche Gesänge op. 110 (Auszüge) & Ostern op. 145/5, Becker: Ich bin die Auferstehung op. 67/2

Organist Olivier Latry im Porträt

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