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Staatsorchester Kassel

Mit seiner mehr als fünfhundertjährigen Geschichte zählt das Staatsorchester Kassel zu den ältesten Klangkörpern der Welt und ist das am längsten ununterbrochen existierende Berufsorchester Deutschlands. 1502 wurde es erstmals in einer Urkunde als Hofkapelle der Landgrafen von Hessen erwähnt. Unter Louis Spohr, der zwischen 1822 und 1859 als Dirigent in Kassel tätig war, entwickelte sich das Ensemble zu den führenden Interpreten der damals neuen romantischen Oper. Ab 1883 wirkte hier Gustav Mahler zwei Jahre als Zweiter Kapellmeister.

Auch im 20. Jahrhundert übernahmen renommierte Musiker den Posten des Generalmusikdirektors, darunter Christoph von Dohnányi, Gerd Albrecht und Ádám Fischer. Von 2017 an hatte Francesco Angelico die künstlerische Leitung inne. Neben seinem Dienst in den Opernproduktionen des Kasseler Staatstheaters und regelmäßigen Sinfoniekonzerten beteiligt sich das Orchester an Angeboten für junges Publikum sowie ab Mitte der Fünfzigerjahre an den Kasseler Musiktagen. Seit der Spielzeit 2025/2026 ist der lettische Dirigent Ainārs Rubiķis Generalmusikdirektor des Staatstheater Kassel.

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