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Staatsorchester Kassel: Filmkonzert „Nacht im Babylon“

Von Chaplin bis Nosferatu

Das Staatsorchester Kassel taucht in die Filmwelt der 1920er-Jahre ein.

vonGeorg Pepl,

Dass das traditionsreiche Staatsorchester Kassel bei Richard Wagner zu Hause ist, hat es im Frühjahr mit zwei kompletten „Ring“-Zyklen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Aber auch seine Filmkonzerte sind längst Kult. Nun entführen die Musikerinnen und Musiker das Publikum in eine wilde Zeit voller Widersprüche, Ausschweifungen, Lebenslust, Gefahr, Glamour – und ins Kino: Das Berlin der Goldenen Zwanziger ist der zentrale Schauplatz des neuen Filmkonzerts „Nacht im Babylon“.

Unter der Leitung von Kiril Stankow gibt das Orchester einen Einblick in die faszinierende Frühzeit des Genres. Zu hören sind Filmmusiken von Erich Wolfgang Korngold bis Charlie Chaplin. Hinzu kommen aktuelle Stücke, die sich auf das damalige Treiben in der Spreemetropole beziehen. Die Schauspielerin Cynthia Cosima Erhardt interpretiert unter anderem Hits aus der Erfolgsserie Babylon Berlin. Außerdem begleitet das Orchester Ausschnitte aus Stummfilmklassikern wie Nosferatu von Friedrich Wilhelm Murnau. Die „Symphonie des Grauens“, wie der Film im Untertitel heißt, wird sicherlich ein schaurig-schönes Vergnügen.




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