Erich Wolfgang Korngold © Schott Music Promotion

Erich Wolfgang Korngold

Erich Wolfgang Korngold

Erich Wolfgang Korngold (* 29. Mai 1897 in Brünn; † 29. November 1957 in Los Angeles) konnte mit seinen Kompositionen bereits im Alter von elf Jahren Erfolge feiern. Seine Jugendwerke wurden von Musikerpersönlichkeiten wie Richard Strauss oder Wilhelm Furtwängler aufgeführt. Sein heute bekanntestes Werk, die Oper „Die tote Stadt“, komponierte er mit 23 Jahren und feierte damit, wie auch mit seinen anderen Opernkompositionen, so große Erfolge, dass er neben Richard Strauss zum meistgespielten Opernkomponisten in Österreich und Deutschland avancierte.
1934 bekam Erich Wolfgang Korngold erstmals Angebote aus Hollywood Filmmusik zu komponieren. Die Filmgesellschaft Warner Brothers wurde auf ihn aufmerksam und engagierte ihn in den Folgejahren als Filmkomponisten. Dafür und aufgrund des Anschlusses von Österreich an Nazi-Deutschland übersiedelte Korngold vier Jahre später mit seiner Familie endgültig in die USA. Für seine Kompositionen wurde er 1937 und 1939 mit einem Oscar ausgezeichnet.
Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs beendete Erich Wolfgang Korngold auch seine Filmkomponisten-Karriere und widmete sich wieder vermehrt der klassischen Orchestermusik, diesmal jedoch mit mäßigem Erfolg. So kam es, dass Werke wie seine musikalische Komödie „Die stumme Serenade“ jahrzehntelang vom Spielplan der Opernhäuser verschwanden. Anlässlich seines 50. Todestages wurde „Die stumme Serenade“ 2007 in München wieder aufgeführt und taucht seitdem vermehrt auf dem Programm der Musiktheater auf.

Montag, 18.02.2019 20:00 Uhr Stadthalle Reutlingen

Hyeyoon Park, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Arthur Fagen

Weill/Schönherr: Suite aus „Die Dreigroschenoper“, Korngold: Violinkonzert D-Dur op. 35, R. Strauss: Also sprach Zarathustra op. 30
Donnerstag, 28.02.2019 20:00 Uhr Volkshaus Jena

Elizabeth Reiter, Jenaer Philharmonie, Christoph Altstaedt

Rott: Pastorales Vorspiel, J. Marx: Orchesterlieder für hohe Stimme, Korngold: Schneeglöckchen, Ständchen, Liebesbriefchen & Sommer, R. Strauss: Rosenkavalier-Suite TrV 227d
Sonntag, 03.03.2019 11:00 Uhr Alte Oper Frankfurt
Montag, 04.03.2019 20:00 Uhr Alte Oper Frankfurt
Dienstag, 12.03.2019 19:30 Uhr Theater und Konzerthaus Solingen

Joseph Moog, Bergische Symphoniker, Peter Kuhn

Zemlinsky: Reigen aus „Der Triumph der Zeit“, Dohnányi: Klavierkonzert Nr. 2 h-Moll op. 42, Korngold: The Adventures of Robin Hood
Rezension Fabrice Bollon – Das Wunder der Heliane

Erotisches Mysterium

Korngolds „Das Wunder der Heliane“ ist eine Mischung aus erotischer… weiter

Opern-Kritik: Deutsche Oper Berlin – Das Wunder der Heliane

Ganz große Oper

(Berlin, 18.3.2018) Dirigent Marc Albrecht und Regisseur Christof Loy treffen… weiter

CD-Rezension Hartmut Rohde – Erich Wolfgang Korngold

Korngold mit Raffinesse

Glänzend eingespielt: Dirigent Hartmut Rohde hat zwei Schätze für den… weiter

Opern-Kritik: Semperoper Dresden – Die tote Stadt

Der Tod und die Tänzerin

(Dresden, 16.12.2017) Im klugen Umgang mit Korngolds Oper „Die tote… weiter

Radio-Tipp: Korngold und Zeisl auf Deutschlandfunk Kultur

Wiens verlorene Söhne

Heute Abend beschäftigt sich das Musikfeuilleton auf Deutschlandfunk Kultur um… weiter