Zu den schönsten Naturtheatern Europas zählt die Felsenbühne Rathen: traumhaft, idyllisch, aber auch schaurig. Ideal also für den „Fliegenden Holländer“, dem Paradebeispiel der sogenannten Gespensteroper. Für die Produktion konnten die Landesbühnen Sachsen Kai Anne Schuhmacher gewinnen. Die Regisseurin, die in ihre Inszenierungen gerne auch ihre zweite Profession, den Puppenbau, mit einbezieht, erscheint prädestiniert für Wagners stimmungsschweres Seelendrama. Mit musikdramatischen Schwergewichten kennt sich die Saarländerin aus: Ihr Regie-Debüt feierte sie 2016 mit Brittens „Rape of Lucretia“, in den letzten Jahren inszenierte sie zudem unter anderem „Eugen Onegin“ und „Der Kaiser von Atlantis“.
Felsenbühne Rathen: Wagner – Der fliegende Holländer
Gespenstisch schön
Die idyllisch, aber auch schaurig anmutende Felsenbühne Rathen wird zum Schauplatz für Wagners Gespensteroper „Der fliegende Holländer“.
© Julius Erler
-
„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
Seit 2011 leitet Joshua Bell die Academy of St Martin in the Fields. Sein Violinspiel liegt in zahlreichen Aufnahmen vor – und in 20 000 digitalen Samples.
Newsletter
Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!

