Startseite » Rezensionen » Kantaten von Bachs Vorgänger

Kantaten von Bachs Vorgänger

Sowohl für Fans von Heinrich Schütz und seiner Zeit als auch für alle Freunde Bachscher Kantaten ein absolutes Muss

vonKlemens Hippel,

Das gesamte Kantatenwerk Johann Kuhnaus möchte der Leipziger Musikverlag Pfefferkorn bis zu dessen 300. Todestag 2022 in einer Edition vorlegen. Ein musikalisch sehr viel versprechendes Projekt, wie diese CD mit sechs Ersteinspielungen von Kuhnau-Werken zeigt, für die sich die 1992 gegründete camerat lipsiensis mit dem 2011 entstandenen Vokalensemble Opella Musica zusammengetan hat (auch wenn die beeindruckendste Komposition der CD möglicherweise gar nicht von Kuhnau stammt).

Sowohl für Fans von Heinrich Schütz und seiner Zeit als auch für alle Freunde Bachscher Kantaten ein absolutes Muss, endlich einmal kann man die Entwicklung der Musik zwischen beiden hörend nachvollziehen. Abwechslungsreich, kurzweilig und klangschön ist die Musik des Thomaskantors, die Opella Musica mit der angemessenen Frische musiziert: Man muss sich bei dieser Musik ja immer die Schüler vorstellen, die sie aufgeführt haben.

Auch interessant

Rezensionen

Aktuelle Rezensionen

  • „Es ist eine ewige Entdeckungsreise“
    Interview Rudolf Buchbinder

    „Es ist eine ewige Entdeckungsreise“

    Pianist Rudolf Buchbinder über Schuberts Tänze, das Grafenegg Festival, seine Faszination für verschiedene Ausgaben von Beethoven-Sonaten – und die Fußball-Weltmeisterschaft.

Anzeige

Audio der Woche

Atemberaubendes Feuerwerk

Mit funkelnder Virtuosität und unbändiger Ausdruckskraft widmet sich Simone Kermes einer echten Rarität: der Arie È follia d’un alma stolta aus dem Oratorium Giob von Carl Ditters von Dittersdorf. Ein atemberaubendes Feuerwerk klassischer Koloraturkunst – und die Wiederentdeckung eines nahezu vergessenen Meisterwerks. Ein Track aus dem neuen Album „La Luce“.

jpc Logo
Amazon Logo
Apple Music Button

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!