Mit einer „Madama Butterfly“ zum Saisonauftakt kann man einfach nichts falsch machen. Die tragische Geschichte der Cio-Cio San, die jahrelang auf einen Mann wartet, der nie wirklich bei ihr war, zieht auch nach über hundertzwanzig Jahren das Publikum in ihren Bann. Puccini selbst betrachtete die Oper als sein persönlichstes Werk, er bewunderte das Schicksal, die Hingabe, die Tragik der Protagonistin – die in der neuen Bremer Inszenierung mit „Cio I“, „Cio II“ und „San III“ überraschenderweise gleich dreifach besetzt ist. Regisseurin Ulrike Schwab rückt bei ihrer dritten Arbeit am Theater Bremen nicht nur das japanisch-exotistische Klischee in den Blick, sondern auch die Frage nach Selbstermächtigung.
Puccini: Madama Butterfly
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
Seit 2011 leitet Joshua Bell die Academy of St Martin in the Fields. Sein Violinspiel liegt in zahlreichen Aufnahmen vor – und in 20 000 digitalen Samples.
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