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Giacomo Puccini

Giacomo Puccini

Giacomo Puccini (*22.12.1859 in Lucca, †29.11.1924 in Brüssel) war der bedeutendste italienische Opernkomponist in der Nachfolge Verdis. Er entstammte einer Musikerfamilie von Organisten und Chorleitern, deren Tradition auch er folgen sollte. Eine eindrückliche „Aida“-Aufführung von 1876 in Pisa veranlasste ihn aber dazu, sich der Oper zuzuwenden. Neben seinen bekanntesten Opern „Tosca“ (1900) und „Madame Butterfly“ (1904) galt „La Bohème (1896) lange Zeit als Prototyp der italienischen Oper mit ihrer lyrisch-sentimentalen Haltung, im Gegensatz zu Verdis heroischer Oper. Mit der Uraufführung von „La fanciulla del West“ 1910 an der New Yorker Met bestätigte Puccini seinen internationalen Erfolg. Seine letzte Oper „Turandot“ blieb unvollendet – er starb in Brüssel, wo er sich Heilung von seinem Krebsleiden erhoffte.

Samstag, 04.07.2020 19:30 Uhr Theater für Niedersachsen
Dienstag, 07.07.2020 19:00 Uhr Bayerische Staatsoper
Freitag, 10.07.2020 19:00 Uhr Bayerische Staatsoper
Freitag, 10.07.2020 20:00 Uhr Seebühne Eutin
Samstag, 11.07.2020 19:00 Uhr Badisches Staatstheater Karlsruhe

Puccini: Turandot (abgesagt)

Johannes Willig (Leitung), Fabio Cherstich (Regie)

Donnerstag, 16.07.2020 19:00 Uhr Seebühne Eutin
Freitag, 17.07.2020 20:00 Uhr Fronhof Augsburg

Puccini: Tosca

Konzerte im Fronhof
Samstag, 18.07.2020 20:00 Uhr Seebühne Eutin
Sonntag, 19.07.2020 19:00 Uhr Fronhof Augsburg

Puccini: Tosca

Konzerte im Fronhof
Dienstag, 21.07.2020 19:00 Uhr Bayerische Staatsoper

Puccini: La Bohème (abgesagt)

Ailyn Pérez (Mimì), Mirjam Mesak (Musetta), Benjamin Bernheim (Rodolfo), Davide Luciano (Marcello), Sean Michael Plumb (Schaunard), Callum Thorpe (Colline), James Ley (Parpignol), Christian Rieger (Benoît), Martin Snell (Alcindoro), Christian Valle (Zöllner), Theodore Platt (Sergeant), Chor & Kinderchor der Bayerischen Staatsoper, Bayerisches Staatsorchester, Eun Sun Kim (Leitung), Otto Schenk (Regie)

OPERN-KRITIK: Gerhart-Hauptmann-Theater - TOSCA

Beglückende Ambition

(Görlitz, 22.2.2020) Puccinis Verismo-Schocker bleibt zwar szenisch blass, das Mehrspartenhaus an der polnischen Grenze stellt gleichwohl seine enorme Leistungsfähigkeit unter Beweis. weiter

Opern-Kritik: Opéra de Lyon – Tosca

Auf dem Altar ihrer Kunst

(Lyon, 20.1.2020) Die amerikanische Diva Catherine Malfitano steht noch einmal in ihrer Paraderolle als Puccinis Tosca auf der Bühne – singt selbst einige bewegende Töne und blickt wehmütig zurück auf ein bewegtes Sängerinnenleben. weiter

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Verlosung: Kinogutscheine für „Das Vorspiel“

Alles für den entscheidenden Moment

concerti verlost 10 x 2 Kinogutscheine für „Das Vorspiel“, ein Fim von Ina Weisse mit Nina Hoss in der Hauptrolle. weiter

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Verlosung: Kinogutscheine Royal Opera House „La Bohème“

Bittersüße Liebesgeschichte

concerti verlost 3 x 2 Kinogutscheine für die Liveübertragung aus dem Royal Opera House von Puccinis „La Bohème“ am 29. Januar 2020. weiter

OPERN-KRITIK: TEATRO ALLA SCALA - TOSCA

Kino ohne Kamera

(Mailand, 7.12.2019) Anna Netrebko triumphiert zur Saisoneröffnung der Scala in der Titelrolle von Puccinis Verismo-Schocker „Tosca“, aber die vernachlässigte Personenregie enttäuscht. weiter

Staatstheater Hannover: Puccini „Tosca“

Wenn alle Täter zugleich auch Opfer sind

Vasily Barkhatov inszeniert unter der Leitung von Kevin John Edusei Puccinis „Tosca“ als bildgewaltiges Psychodrama. weiter

Buchtipp: Helmut Krausser – Die kleinen Gärten des Maestro Puccini

Zwischen Kunst und Begierde

Teil sechs unserer Bücherserie rückt mit Helmut Kraussers „Die kleinen Gärten des Maestro Puccini“ zehn bewegende Jahre im Leben des Komponisten in den Vordergrund. weiter

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Verlosung Anna Netrebko und Yusif Eyvazov

Das Traumpaar der Klassikszene

concerti verlost drei von Anna Netrebko und Yusif Eyvazov signierte Exemplare ihres gemeinsamen Albums „Romanza“. weiter

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Verlosung Anna Netrebko

Gewinnen Sie Karten für Anna Netrebko

concerti verlost zwei Karten für das exklusive Konzert mit Anna Netrebko und Yusif Eyvazov am 13.9.2019 im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen. weiter

Opern-Kritik: Komische Oper Berlin – La Bohème

Polarisierendes Melodram

(Berlin, 27.1.2019) Barrie Kosky wandelt Puccinis altvertrautes Rührstück zum existenziellen Crash und gibt einen offenherzigen wie interkulturell aussagekräftigen Einblick in die europäische Sittengeschichte. weiter

Rezension Aleksandra Kurzak & Roberto Alagna

Liebespaare

Mit emotionalem Schwung und Italianità singen sich Roberto Alagna und seine Frau Aleksandra Kurzak durch Puccinis Opernschaffen. weiter

CD-Rezension Krassimira Stoyanova – Puccini Complete Songs

Spagat

Sopranistin Krassimira Stoyanova und Maria Prinz am Klavier haben die selten interpretierten Lieder von Puccini aufgenommen weiter

CD-Rezension Puccini: Manon Lescaut mit Anna Netrebko

Diva in Topform

Anna Netrebko setzt einem durchwachsenen Live-Mitschnitt aus Salzburg Glanzlichter auf weiter

Puccini: Madama Butterfly

Japanische Tragödie (UA Milano 1904) Im Orchester ein wildes Fugato – wie eine drohende Grimasse, auf der Bühne ein kleines Haus mit beweglichen Wänden und Terrasse auf einem Berg oberhalb des Hafens – ein lächelndes Idyll. Etwas paßt nicht zusammen, Unheil liegt in der Luft. Ist es der Name der… weiter

Puccini: Tosca

(UA Rom 1900) Drei brutale Akkorde: zwei tief, sich harmonisch spreizend – wie jemand sich breitbeinig in Pose stellt, der dritte hoch, grell und lang – wie ein böses Lachen. Mussolini? Göring? Nein: Baron Scarpia, der korrupte, lüsterne Chef der römischen Staatspolizei zur Zeit der Napoleonischen Kriege. Jemand stürzt atemlos… weiter

Puccini: La Bohème

(UA Torino 1896, ML Arturo Toscanini) Eine kalte Pariser Mansarde am Weihnachtsabend, vier geniale, witzige, leider völlig mittellose Intellektuelle: der Maler Marcello, der Poet Rodolfo, der Philosoph Colline (er besitzt immerhin einen alten Mantel), der Musiker Schaunard – letzterer hat gerade Geld verdient, prahlt und predigt, gemeinsam zieht man ins… weiter

Puccini: Turandot

Dramma lirico (UA Milano 1926) Der Orchestergraben wird zur archäologischen Waffenkammer – allein zwölf bronzene chinesische Gongs glänzen in der Tiefe! Das gewaltige Kopfthema wirkt wie ein riesiges chinesisches Schriftzeichen – vier breite Pinselstriche, dann ein zuckender Abschluß: ein Todesurteil – das wievielte? Der Prinz von Persien konnte die Rätsel… weiter