Von wegen fehlendes Commitment der jungen Generation: Als der 21-jährige Frederic erfährt, dass seine Piratenlehre noch gar nicht zu Ende ist, weil er aufgrund seines Geburtstages am 29. Februar genau genommen erst fünf Jahre alt ist, kehrt er widerstrebend zu den Piraten von Penzance zurück. Dabei hat er sich doch schon in Mabel verliebt, deren Vater sich mit einer dreisten Lüge der Gefangennahme durch die Piraten entzogen hat. Klingt abstrus? Ist es auch! In „Gilbert und Sullivans“ komischer Oper von 1879 dient die klamaukige Handlung dazu, die viktorianische Gesellschaft aufs Korn zu nehmen. Das Stück ist heute immer noch witzig – besonders unter der Regie des britischen Comedy-Ensembles „Spymonkey“. Das sorgte schon mit Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ an der Volksoper für kurzweilige Unterhaltung. Wenn dann noch ein hochkarätiges Ensemble von Sängerinnen und Sängern mit Mezzosopranistin Katia Ledoux als Piratenkönig hinzutritt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen – und falls doch, ist das gewollt!
Sullivan: Die Piraten von Penzance
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