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Wiener Symphoniker präsentierten Saison 2026/27

Musik zum Träumen

Die Wiener Symphoniker haben ihr Programm für die Spielzeit 2026/27 angekündigt.

vonJan-Hendrik Maier,

„Der Stoff, aus dem Musik ist“ haben die Wiener Symphoniker als Losung für das Programm ihrer Spielzeit 2026/27 ausgegeben, das heute vorgestellt wurde. Auch personell gibt es Neuigkeiten aus Wien: Die in Hongkong geborene Dirigentin Elim Chan folgt als „Artistic Partner“ auf Marie Jacquot und verstärkt damit das künstlerische Leitungsteam um Chefdirigent Petr Popelka.

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Dieser führt seine Arbeit am Kernrepertoire des Traditionsklangkörpers mit Sinfonien von Gustav Mahler und Ludwig van Beethoven fort, zudem steht Musik von Robert Schumann, Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch im Fokus. Insgesamt dirigiert Popelka mehr als fünfzig Konzerte in der kommenden Saison. Darüber hinaus tritt er als Komponist in Erscheinung.

Wurde für zwei Spielzeiten als „Artistic Partner“ der Wiener Symphoniker bestellt: Elim Chan
Wurde für zwei Spielzeiten als „Artistic Partner“ der Wiener Symphoniker bestellt: Elim Chan

Elim Chan dirigiert Werke aus dem 20. Jahrhundert

Elim Chan wiederum gibt im Oktober ihren Einstand in neuer Funktion mit einem Kaleidoskop der Moderne, auf dem Programm stehen Werke von Sofia Gubaidulina, Alfred Schnittke und Sergej Prokofjew. Im Dezember folgen teils tänzerische Akzente von Igor Strawinsky, Benjamin Britten und Claude Debussy. Auch das traditionelle Adventskonzert im Wiener Stephansdom gestaltet die 39-Jährige. Außer Popelka und Chan treten langjährige Weggefährten des Orchesters wie Philippe Jordan, Manfred Honeck und Ádám Fischer ans Dirigierpult. Auch einige Debüts sind geplant.

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Neben den sinfonischen Programmen haben erneut zahlreiche international renommierte Solistinnen und Solisten ihr Kommen angekündigt, darunter die Pianisten Rudolf Buchbinder, Yuja Wang und Leif Ove Andsnes, die Geiger María Dueñas und Gidon Kremer und die Sänger Christiane Karg, Benjamin Bernheim und Andrè Schuen.

Wiener Symphoniker setzen Festivalresidenzen fort

„Der Stoff, den unser Orchester webt, entsteht immer in der Gegenwart und ist eng mit Wien verbunden“, so Intendant Jan Nast. Fest gesetzt sind demanch die großen Konzertreihen im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus, aber auch Formate in lockerer Atmosphäre wie das Prater-Picknick. Zahlreiche Workshops und öffentliche Generalproben ermöglichen zudem Einblicke in die Arbeit des Orchesters.

Darüber hinaus gestalten die Wiener Symphoniker zwei Opernproduktionen im MusikTheater an der Wien – Beethovens „Leonore“ und Wagners „Der fliegende Holländer“ – und sind als Residenzorchester bei den Bregenzer Festspielen aktiv. Im März 2027 reist der Klangkörper wieder an die Adria zum dreitägigen Festival „Primavera da Vienna“ im Triester Politeama Rossetti.

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