Das Theater Würzburg wendet sich mit der Premiere von Winfried Zilligs „Rosse“ der eigenen Stadtgeschichte zu. Zillig wurde hier geboren, wurde dann Meisterschüler von Arnold Schönberg, geachteter Komponist und Dirigent. Wegen seiner Bedeutung in der NS-Zeit wird das Wirken und Werk Zilligs in einem Symposium kritisch und umfassend beleuchtet. Seine erste Oper erzählt die Geschichte des Pferdeknechts Franz, der an den technischen Entwicklungen seiner Zeit bühnenreif scheitert. Werden Rosse etwa bald durch Maschinen ersetzt? Ein aktuelles Dilemma, das der etablierte Regisseur Roman Hovenbitzer in Kombination mit dem Einakter „Pagliacci“ erzählt. Auch hier ist die Hauptfigur dem Untergang geweiht.
Zillig: Rosse & Leoncavallo: Pagliacci
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„Es ist eine ewige Entdeckungsreise“
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