Freiwillig, unbezahlt, zur eigenen Fortbildung: Dies sind seit 170 Jahren die Bedingungen, unter denen die Musikerinnen und Musiker der Sächsischen Staatskapelle Dresden im Rahmen des Tonkünstler-Vereins (TV) antreten. Der Fokus lag von Beginn an auf der Kammermusik, wobei man insbesondere noch nicht einstudierte Werke kennenlernen wollte. Der Tonkünstler-Verein war also ein Luxusprojekt und zugleich eine künstlerische Wertanlage: Das Gehalt der Musizierenden war über ihre Festanstellung bei der Königlich-sächsischen musikalischen Kapelle bzw. über die heutige Sächsische Staatskapelle Dresden gesichert, der Musikernachwuchs wurde über das Konservatorium gefördert, und so konnte man sich vollends der musikalischen Selbstverwirklichung widmen, was wiederum den Weiterbestand der Staatskapelle als Eliteorchester sicherte: je besser die Musiker, desto besser der Klangkörper. Daran hat sich bis heute nichts geändert, und so gibt es reichlich Anlass, diese Institution gebührend zu feiern.
Mo., 08. Juni 2026 10:00 Uhr
Konzert
Alessandro Misciasci
Richard-Strauss-Tage
Mo., 08. Juni 2026 10:30 Uhr
Kinder & Jugend
Rossini: Ein Fall für Figaro
Christopher Schumann (Leitung), Christian Brey (Regie)
Mo., 08. Juni 2026 11:15 Uhr
Kinder & Jugend
Canto da Baleia
Mosaicollective
Mo., 08. Juni 2026 12:15 Uhr
Konzert
Sérgio Pires, Musikkollegium Winterthur, Roberto González-Monjas
Mozart: Ouvertüre zu „Così fan tutte“ KV 588 & Klarinettenkonzert A-Dur KV 622
Termintipp
Mo., 08. Juni 2026 14:00 Uhr
Premiere
Musiktheater
Händel: Rinaldo
Händel-Festspiele Halle








