Freiwillig, unbezahlt, zur eigenen Fortbildung: Dies sind seit 170 Jahren die Bedingungen, unter denen die Musikerinnen und Musiker der Sächsischen Staatskapelle Dresden im Rahmen des Tonkünstler-Vereins (TV) antreten. Der Fokus lag von Beginn an auf der Kammermusik, wobei man insbesondere noch nicht einstudierte Werke kennenlernen wollte. Der Tonkünstler-Verein war also ein Luxusprojekt und zugleich eine künstlerische Wertanlage: Das Gehalt der Musizierenden war über ihre Festanstellung bei der Königlich-sächsischen musikalischen Kapelle bzw. über die heutige Sächsische Staatskapelle Dresden gesichert, der Musikernachwuchs wurde über das Konservatorium gefördert, und so konnte man sich vollends der musikalischen Selbstverwirklichung widmen, was wiederum den Weiterbestand der Staatskapelle als Eliteorchester sicherte: je besser die Musiker, desto besser der Klangkörper. Daran hat sich bis heute nichts geändert, und so gibt es reichlich Anlass, diese Institution gebührend zu feiern.
Termintipp
Mi., 13. Mai 2026
Musiktheater
Donizetti: L’elisir d’amore
Pretty Yende (Adina), Xabier Anduaga (Nemorino), Leonardo Neiva (Belcore), Peter Kálmán (Doktor Dulcamara), Antonino Fogliani (Leitung), Otto Schenk (Regie)
Mi., 13. Mai 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Saint-Saëns: Karneval der Tiere
Mitglieder des Philharmonischen Orchester Erfurt, Stefano Cascioli (Leitung)
Mi., 13. Mai 2026 12:00 Uhr
Konzert
Mi., 13. Mai 2026 12:30 Uhr
Konzert
Gabriel Meloni, Michael Dangl
Skrjabin: Vers la flamme. Poème op. 72, Mahler: Adagietto aus Sinfonie Nr. 5, Tschaikowsky/Volodos: Kolibel’naja pesn‘ j burju „Wiegenlied im Sturm“ op. 54/10, Schostakowitsch: 24 Präludien op. 34 (Auswahl), Lesung aus Mann: Buddenbrooks „Im Reich der Gedanken“
Mi., 13. Mai 2026 12:30 Uhr
Musik in Kirchen






