Zurzeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie erlebte die heute in der Ukraine gelegene Stadt Czernowitz ihre kulturelle Blütezeit. Deutschsprachige Autoren wie Rose Ausländer, Selma Meerbaum-Eisinger und Itzig Manger, aber auch jiddische und rumänische Autoren haben hier gewirkt. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt von der Roten Armee eingenommen, die Bevölkerung vertrieben, Ukrainer und Russen siedelten sich in Czernowitz an, und die ehemalige deutsch-jüdische Kulturmetropole geriet für lange Zeit in Vergessenheit, bis sie als Topos in der Literatur wieder auftauchte.
Ein literarisch-musikalischer Abend mit den Schauspielern Maria Hartmann und Gustav Peter Wöhler sowie den Sängern Natascha Dwulecki und Titus Witt vergegenwärtigt die Geschichte einer Stadt, die – geprägt von Krieg, Vertreibung und Verfolgung – heute zu einem der letzten Zufluchtsorte für viele Ukrainer aus den umkämpften Regionen im Osten des Landes geworden ist. Die Liste der Autoren reicht bis zu Serhij Zhadan, der 2022 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde.
Do., 14. Mai 2026 10:00 Uhr
Musik in Kirchen
Alain: Messe modale
Emma Berglund (Sopran), Paula Rein (Alt), Christian Segmehl (Saxofon), Christian Weiherer (Orgel)
Do., 14. Mai 2026 10:30 Uhr
Musik in Kirchen
Hannes Ludwig
Uckermärkischer Orgelfrühling
Do., 14. Mai 2026 11:00 Uhr
Konzert
Karlspreisverleihung
Sinfonieorchester Aachen, Christopher Ward (Leitung)
Termintipp
Do., 14. Mai 2026 11:00 Uhr
Konzert
Gautier Capuçon, Sächsische Staatskapelle Dresden, Daniele Gatti
Wagner: Vorspiel zum 3. Aufzug & Karfreitagszauber aus „Parsifal“ & Vorspiel & Isoldes Liebestod aus „Tristan und Isolde“, Saint-Saëns: Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33, Debussy: La Mer
Do., 14. Mai 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Saint-Saëns: Karneval der Tiere
Mitglieder des Philharmonischen Orchester Erfurt, Stefano Cascioli (Leitung)






