Was machen Kinder nicht alles, um Wünsche ihrer Eltern zu erfüllen: César Franck trat mit acht Jahren ins Lütticher Konservatorium ein. 1835 siedelte die Familie nach Paris über, wo sich der junge Belgier unter der Ägide seines Vaters zunächst einen Namen als Klaviervirtuose machte. Doch Mitte der 1840er-Jahre ging die Beziehung in die Brüche, und Franck, mittlerweile auch anerkannter Privatlehrer, wechselte an die Orgel. Mit seiner modulationsreichen Tonsprache legte er hier den Grundstein für den romantisch-französischen Stil. Als Lehrer von Vierne, Chausson und d’Indy prägte er überdies die nachfolgende Komponistengeneration. Mit der Übernahme einer Professur am Pariser Konservatorium trat Franck ab 1872 wieder verstärkt als Tonschöpfer in Erscheinung: Die meisten seiner Werke entstanden in diesem letzten Lebensdrittel. So auch die einsätzigen „Sinfonischen Variationen“ für Klavier und Orchester, seinem wichtigsten Gattungsbeitrag, und seine einzige, teils an Wagner erinnernde Sinfonie d-Moll, mit denen die Bielefelder Philharmoniker und Pianist Roger Muraro den 200. Geburtstag des Komponisten feiern.
Fr., 05. Juni 2026 10:00 Uhr
Musik in Kirchen
J. S. Bach: Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott BWV 127
Greifswalder Bachwoche
Fr., 05. Juni 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Eine abenteuerliche Klangreise
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Ana María Patiño-Osorio (Leitung), Malte Arkona (Moderation)
Fr., 05. Juni 2026 11:15 Uhr
Kinder & Jugend
Canto da Baleia
Mosaicollective
Fr., 05. Juni 2026 15:00 Uhr
Musik in Kirchen
Filmkomponistenporträt: Helmut Zerlett
Gezeitenkonzerte
Fr., 05. Juni 2026 15:30 Uhr
Konzert
Martin Felsberger, Sherry Tse, Kirill Rodin, Szolnok Symphonie Orchester
Tomasi: Konzert für Posaune und Orchester, Vivaldi: Doppelkonzert F-Dur RV 544 „Il Proteo ò sia il mondo al roverscio“, Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92








