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Eliot Quartett mit „DSCH & beyond“ im Holzhausenschlösschen

Der Komponist der russischen Moderne und sein Vorbild aus der Wiener Klassik

Das Eliot Quartett erfüllt sich mit dem Konzertzyklus „DSCH & beyond“ einen Herzenswunsch zum zehnjährigen Jubiläum.

vonIrem Çatı,

Dmitri Schostakowitschs fünfzigster Todestag wird zwar erst im nächsten Jahr offiziell gefeiert. Das Frankfurter Eliot Quartett widmet dem Komponisten aber schon jetzt den äußerst persönlichen und konzeptuell gut durchdachten Konzert­zyklus „DSCH & beyond“. Damit erfüllen sich die vier Musiker zum zehnjährigen Bestehen einen Herzenswunsch. „Unsere Zeit wirft besonders deutlich die Frage nach der ,Freiheit/Unfreiheit‘ der Kultur im politischen Kontext auf. Anlässlich des fünfzigsten Todestags von Dmitri Schostakowitsch rücken wir dessen gesamtes Streichquartett-Œuvre, das er während der sowjetischen Diktatur komponierte, in den Mittelpunkt unseres neuen Zyklus“, erklärt das Eliot Quartett. Bis Juli 2025 präsentiert das Ensemble in zwölf Konzerten im Holzhausenschlösschen Schostakowitschs fünfzehn Streichquartette und stellt sie ausgewählten Werken anderer Komponisten gegenüber.

Eliot Quartett stellt Schostakowitsch und Mozart gegenüber

Im anstehenden dritten Konzert des Zyklus beleuchtet das Eliot Quartett Einflüsse der Wiener Klassik, die in Werken Schostakowitschs zu hören sind, so auch in dessen drittem Streichquartett. Dieses stellt das Ensemble neben die Musik Mozarts, der von Schostakowitsch geliebt und verehrt wurde und dessen Kompositionen großen Einfluss auf seine Tonsprache hatte. Mit seinem vierten Streichquartett, das erst nach Stalins Tod im Jahr 1953 uraufgeführt werden konnte, komplettiert das Eliot Quartett den Konzertabend.

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