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Felix Geroldinger spielt DEA von Kalevi Ahos Baritonhornkonzert

Ein tönender Exot umrahmt von Mozarts Sinfonien

In Greifswald feiert Kalevi Ahos Baritonhornkonzert seine deutsche Erstaufführung mit Solist Felix Geroldinger.

vonEcki Ramón Weber,

Das Baritonhorn gehört zum tiefen Blech. Mit seiner ovalen Form sieht es wie ein etwas in die Länge gezogenes Horn aus. Es kommt in Brassbands und Blaskapellen zum Zug, dort schätzt man es wegen seines warmen Tons. In den Sinfonieorchestern findet man es kaum, seine Lage ist dort mit Posaunen, Hörnern oder Wagnertuben besetzt. 2022 hat jedoch der finnische Komponist Kalevi Aho das Instrument in seinem Konzert für Baritonhorn in Szene gesetzt. Aho, der im März 2024 75 Jahre alt wird, erklärte einmal: „Mit meinen Werken und der Art und Weise, wie ich sie schreibe, trete ich für das Menschliche in unserer zunehmend kalten und technologischen Welt ein.“ Wohl deshalb finden sich unter seinen über dreißig Solokonzerten nicht nur Stücke für die Platzhirsche im Orchester, sondern auch für die eher randständigen Instrumente: Tuba, Kontrafagott, Saxofon, Pauken, Akkordeon, Theremin und nun auch Baritonhorn.

Trompete, Baritonhorn oder Posaune: Felix Geroldinger beherrscht sie alle

In Greifswald und Stralsund spielt Ahos Baritonhornkonzert als Solist der junge Oberösterreicher Felix Geroldinger, seit 2022 Soloposaunist im Philharmonischen Orchester Vorpommern. Genau der Richtige, denn er liebt die Orchesterarbeit genauso wie das Spiel in der Brassband und beherrscht gleich mehrere Instrumente auf professionellem Niveau. Darunter auch das Baritonhorn, das er nach der Trompete, aber noch vor der Posaune spielen lernte.

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