Der erste Preisträger war gleich ein ganz Großer der zeitgenössischen Musik. 1973 sollte Benjamin Britten den gerade aus der Taufe gehobenen Ernst von Siemens Musikpreis erhalten. Doch die Verleihung musste um ein Jahr verschoben werden, da der britische Komponist ernsthaft erkrankt war. Das Preisgeld betrug 100.000 Schweizer Franken. Noch einmal dieselbe Summe ging an Institutionen, Ensembles und Einzelpersonen zur Förderung des musikalischen Nachwuchses. Heute ist der Hauptpreis mit 250.000 Euro dotiert.
Es ist nicht zuletzt die enorme Höhe der Summe, die die Aufmerksamkeit für die Neue Musik steigern soll und Komponisten wie Mauricio Kagel, Friedrich Cerha, Per Nørgård und Olga Neuwirth breitere Anerkennung verschaffte. Der „Nobelpreis der Musik“, wie er auch genannt wird, gilt international als Qualitätssiegel, was nicht selten zu Kompositions- oder Projektaufträgen führt. Mit zwei Konzerten im Berliner Pierre Boulez Saal wird nun das fünfzigjährige Jubiläum gefeiert. Eine nette Randnote: Der Namensgeber des Saals wurde 1979 mit dem Preis ausgezeichnet, das am Sonntag (5.3., 16 Uhr) auftretende Arditti Quartett im Jahr 1999.
Mi., 03. Juni 2026 10:00 Uhr
Musik in Kirchen
J. S. Bach: Mit Fried und Freud fahr ich dahin BWV 125
Greifswalder Bachwoche
Mi., 03. Juni 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Hepplewhite: Laika
Tsai-Ju Lee (Leitung), Annemiek van Elst (Regie)
Mi., 03. Juni 2026 11:00 Uhr
Konzert
Vom Klang der Gegenstände – wie Dinge klingen
crescendo – das Musikfestival der UdK Berlin
Mi., 03. Juni 2026 12:00 Uhr
Musik in Kirchen
Traumverloren: Wo Musik nicht endet
Greifswalder Bachwoche
Mi., 03. Juni 2026 12:30 Uhr
Konzert
Soley Blümel, Tilman Tuppy
Liszt/Wagner: Isoldens Liebestod aus „Tristan und Isolde“, Werke von Liszt & J. S. Bach, Lesung aus Mann: Buddenbrooks „Nie sollst Du mich befragen“








