Etwas merkwürdig ist die Vorstellung, dass man bei der Bezeichnung „die Zwanzigerjahre“ eines Tages nicht mehr automatisch an Charleston, Swing, Zigarettenspitzen, Cabaret und flirrende Nachtclubs denkt, sondern an das Jahrzehnt unserer Gegenwart, das uns angesichts pandemischer und diverser weltpolitischer Unruhen leider bislang so gar nicht bunt und flirrend erschien. Aber ja, wir erreichen dieser Tage den Zenit unserer Zwanzigerjahre – machen wir das Beste draus. Das Staatsorchester Braunschweig jedenfalls nutzt den Jahreswechsel für eine Hommage an die Pendantdekade des vorigen Jahrhunderts, in der Komponisten wie Walter Braunfels (seinerzeit einer der meistgespielten Opernkomponisten) und Paul Lincke (Vater der Berliner Operette) die Musiklandschaft prägten. Den vergleichenden Sprung in die Klangwelt des Hier und Jetzt wagt man mit Musik der südkoreanischen Komponistin Unsuk Chin. Auch Schwungvolles von Josef Strauss und Jacques Offenbach ist dabei. Wär’s sonst ein Neujahrskonzert?
Neujahrskonzert des Staatsorchester Braunschweig 2025
Die anderen Zwanzigerjahre
In seinem Neujahrskonzert begrüßt das Staatsorchester Braunschweig 2025 mit einer Hommage an unsere Pendantdekade.
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Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel veranlasste seinerzeit die Gründung eines neuen, hofeigenen Orchesters. Am 2. Oktober 1587 setzte Komponist und Kapellmeister Thomas Mancinus den Wunsch des Herren in die Tat um und rief die Herzogliche Hofkapelle ins Leben. Es war die Geburtsstunde des…
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Termine
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Konzert
Staatsorchester Braunschweig, Andreas Ottensamer
J. Strauss (Sohn): Ouvertüre zu „Die Fledermaus“, Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201, Bartók: Konzert für Orchester
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Konzert
Staatsorchester Braunschweig, Andreas Ottensamer
J. Strauss (Sohn): Ouvertüre zu „Die Fledermaus“, Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201, Bartók: Konzert für Orchester
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Premiere
Musiktheater
Bellini: I Capuleti e i Montecchi
Nina Solodovnikova (Giulietta), Milda Tubelytė (Romeo), Philipp Kapeller (Tebaldo), Rainer Mesecke (Lorenzo), Sungjun Cho (Capellio), Srba Dinić (Leitung), Jan Eßinger (Regie)
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Musiktheater
Bellini: I Capuleti e i Montecchi
Nina Solodovnikova (Giulietta), Milda Tubelytė (Romeo), Philipp Kapeller (Tebaldo), Rainer Mesecke (Lorenzo), Sungjun Cho (Capellio), Srba Dinić (Leitung), Jan Eßinger (Regie)
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So., 10. Mai 2026 11:00 Uhr
Staatstheater Braunschweig, Braunschweig(Großes Haus)Konzert
Konstanze von Gutzeit, Staatsorchester Braunschweig, Nefeli Chadouli
Bacewicz: Ouvertüre, Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104, Pejačević: Sinfonie fis-Moll op. 41
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Mo., 11. Mai 2026 20:00 Uhr
Staatstheater Braunschweig, Braunschweig(Großes Haus)Konzert
Konstanze von Gutzeit, Staatsorchester Braunschweig, Nefeli Chadouli
Bacewicz: Ouvertüre, Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104, Pejačević: Sinfonie fis-Moll op. 41
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Musiktheater
Bellini: I Capuleti e i Montecchi
Nina Solodovnikova (Giulietta), Milda Tubelytė (Romeo), Philipp Kapeller (Tebaldo), Rainer Mesecke (Lorenzo), Sungjun Cho (Capellio), Srba Dinić (Leitung), Jan Eßinger (Regie)
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Musiktheater
Bellini: I Capuleti e i Montecchi
Nina Solodovnikova (Giulietta), Milda Tubelytė (Romeo), Philipp Kapeller (Tebaldo), Rainer Mesecke (Lorenzo), Sungjun Cho (Capellio), Srba Dinić (Leitung), Jan Eßinger (Regie)
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