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Eröffnungskonzert Chursächsischer Sommer 2026

Auftakt zum Sommer der Künste

Der Chursächsische Sommer läutet mit einer Hommage an Carl Maria von Weber und E. T. A. Hoffmann seine neue Saison ein.

vonJan-Hendrik Maier,

Kunstsinniger Müßiggang ist in Bad Elster mit seinem pittoresken Ensemble aus Theater, Kurhaus und den königlichen Anlagen zwar ganzjährig möglich, doch in den Sommermonaten erstrahlt das 3500 Einwohner zählende Staatsbad gänzlich: Tausende Besucher reisen zum Chursächsischen Sommer an, dem größten Kulturfestival in der europäischen Bäderregion zwischen Thüringen, Sachsen, Bayern und Böhmen. Zur Eröffnung lässt die Chursächsische Philharmonie die musikalischen Sektkorken knallen und ehrt mit Carl Maria von Weber und E. T. A. Hoffmann zwei Jubilare des Musikjahres 2026. Weber – vor 240 Jahren in Eutin geboren, vor 200 Jahren in London gestorben – hinterließ mit seiner Ouvertüre zum Schauspiel „Preciosa“ ein ungewohnt folkloristisches Werk, das seinerzeit so bekannt war, dass Felix Mendelssohn und Ignaz Moscheles darüber bei einem Wohltätigkeitskonzert in London einige Jahre nach der Premiere improvisierten. Ist E. T. A. Hoffmann, dessen Geburtstag sich im Januar zum 250. Mal jährte, heutzutage vor allem für seine Novellen bekannt, versuchte er sich zeitlebens neben der literarischen Arbeit auch als Komponist.


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