Klangräume, ein Lautsprecherorchester und hundert Metronome. Nach der Erweiterung künstlerischer „Horizonte“ im letzten Jahr konzentriert man sich in der Essener Philharmonie nun auf die ungewöhnliche Umsetzung der „Utopien & Konzepte“, die das Motto des diesjährigen „Now!“-Festivals bilden. In rund zwanzig Konzerten will man die ideale Zukunft beschwören. Und dies nicht nur mit Uraufführungen, wenngleich Gegenwartskomponistinnen und -komponisten wie Sarah Nemtsov, Clara Iannotta, François Bayle oder Stefan Keller mit neuen Werken bereitstehen. So sind vor allem etablierte „Klassiker“ des Neuartigen zu hören. Geigerin Isabelle Faust etwa verliert sich in den Klangräumen von Luigi Nonos La „lontananza nostalgica utopica futura“. Die Musik György Ligetis bildet einen besonderen Schwerpunkt, und natürlich lässt man zu seinem hundertsten Geburtstag auch die hundert Metronome im berühmten „Poème Symphonique“ klicken. Einen ungewöhnlichen Höhepunkt bilden sicherlich auch die Auftritte der Groupe de recherches musicales, die mit einem Lautsprecherorchester gastiert.
Festival NOW! 2023
Wenn hundert Metronome klicken
Das „Now!“-Festival lockt in Essen mit Kultstücken der Moderne.
© Dominik Mentzos
Festivalfenster
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