Seit 1989 sind die Musikfestspiele Saar eine feste Größe im Dreiländereck – tief in der Region verwurzelt und konsequent europäisch gedacht. Für 2026 hat sich das Festival unter dem Motto „Zwischenwelten“ ein besonders mutiges Programm vorgenommen: Die Musik verlässt den Konzertsaal und zieht neben Kirchen und Synagogen vor allem in private Gärten, Wohnzimmer, Braukeller oder verwunschene Höhlen. In einem Museum für alte Flipperautomaten, dem „Saarcade“, werden Alltagsgegenstände zu Instrumenten. Das Projekt „Von Würfeln zu Algorithmen“ nutzt künstliche Intelligenz, um die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart radikal weiterzudenken. Ob digitale Formate oder musikalische Weinwanderungen – hier erkundet die Musik neue Welten. Alte Klangräume erschließt etwa das Nagash Ensemble, das für die Musikfestspiele Saar altarmenische Musik für das 21. Jahrhundert neu interpretiert. Schließlich stärken Konzerte regionaler Klangkörper wie die Deutsche Radio Philharmonie oder das Orchestre philharmonique de Strasbourg die ohnehin lebendige deutsch-französische Freundschaft in der Region.
Musikfestspiele Saar 2026
Im Wohnzimmer wie in Europa beheimatet
Unter dem Motto „Zwischenwelten“ entdeckten die Musikfestspiele Saar Programmschwerpunkte und Locations jenseits gängiger Formate für sich.
© Jean M. Laffitau
Festivalfenster
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