Startseite » Festivals » Aus dem Schlaf geküsst

Uckermärkischer Orgelfrühling 2023

Aus dem Schlaf geküsst

Der Uckermärkische Orgelfrühling in Brandenburg krönt die Königin der Instrumente.

vonJan-Hendrik Maier,

Bei Urlaubern ist die von dichten Wäldern, paddeltauglichen Seen und kleinen Dörfern geprägte Uckermark längst bekannt. Teils jahrzehntelang schlummerte indes in ihren Kirchen ein Schatz von etwa 200 historischen, überwiegend von Meistern aus Brandenburg und Berlin errichteten Orgeln im Dornröschenschlaf. Beim 12. Uckermärkischen Orgelfrühling erklingen die Pfeifen wieder in zehn Konzerten. Während vergleichbare Festivals auf reine Solokonzerte setzen, erlebt man hier die Vielseitigkeit der Königin der Instrumente auch im Zusammenspiel mit Gesang, Klarinette, Cello, Trompete, Bläserquartett und Kammerorchester.

Auf dem Programm stehen Stücke aus allen Epochen von Albioni über Mozart und Reger bis hin zu Jenkins. Mit großer Romantik wird Heiner Graßt die frisch renovierte Kienscherf-Orgel von 1895 in der Dorfkirche Güstrow einweihen. Aus Utrecht reist Virtuose Leo van Doeselaar an, im Gepäck Klassiker von Bach bis Mendelssohn. Kinder und Jugendliche erwarten Führungen in Angermünde.

Auch interessant

Rezensionen

Anzeige

Video der Woche

Theatersommer 2026 im Liebhabertheater Schloss Kochberg

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Eine faszinierende Reise in die Goethezeit. Von Mai bis September sind auf dem Landsitz von Goethes Liebe Charlotte von Stein Oper, Schauspiel, Konzerte und Lesungen zu erleben. Im einzigartigen Theater von 1800 werden sie gezeigt wie zur Zeit ihrer Uraufführung.
Operntipp: „Scherz, List und Rache“ am 28. Juni 2026!

Festivalfenster

Ausblick auf die spannendsten Festivals

  • „Ich wäre gerne sarkastischer“
    Interview Nemanja Radulović

    „Ich wäre gerne sarkastischer“

    Nemanja Radulović über sein erstes Prokofjew-Album, mentale Herausforderungen und den Klang alter und neuer Geigen.

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!