Max Reger

Max Reger

Max Reger (* 19. März 1873 in Brand/Oberpfalz; † 11. Mai 1916 in Leipzig) war in den 1920er-Jahren der am häufigsten interpretierte zeitgenössische Komponist im deutschsprachigen Raum. Und das, obwohl Reger selbst seine Kompositionen aufgrund der extremen Erweiterung der Tonalität als „schwer“ bezeichnete – sowohl für den Interpreten als auch für den Hörer. Einige seiner Orgelwerke revidierte er im Nachhinein, so dass von diesen Stücken zwei Fassungen existieren. Erst in seiner letzten Schaffensperiode bemühte sich Max Reger um eine Vereinfachung des Satzes zugunsten größtmöglicher Klarheit.
Reger komponierte hauptsächlich Orgel-, Klavier-, Kammer- und Orchestermusik und orientierte sich formal, besonders in seinen Orgelkompositionen, stark an Johann Sebastian Bach. Klanglich allerdings richtete er sich eher nach Brahms und Liszt.
Gleichzeitig entdeckte Max Reger barocke Gattungen wie Choralvorspiel, Fantasie und Fuge und Passacaglia wieder und entwickelte sie in seinen Stücken weiter. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Choralfantasie „Ein feste Burg ist unser Gott“ und die „Fantasie und Fuge über B-A-C-H“.
Obwohl Max Reger in den Jahren kurz nach seinem Tod noch sehr beliebt beim Publikum war, geriet seine Musik mit der Zeit in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahren fand sie ins Programm der Konzerthäuser zurück.
Freitag, 11.11.2022 19:00 Uhr Stiftskirche Stuttgart

Michael Sattelberger, Württembergischer Kammerchor, Dieter Kurz

Dufay: Conditor alme siderum, Lechner: Deutsche Sprüche von Leben und Tod, Lasso: Orietur sicut sol, Vulpius: Die helle Sonn leucht jetzt herfür, Schütz: Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, Reger: Der Mond ist aufgegangen, Bialas: Vierter Tag aus „Im Anfang“, Lachenmann: Consolation II, Brandmüller: Innenlicht I, Susteck: Mond

Sonntag, 13.11.2022 19:30 Uhr Theater Ulm

Tamás Füzesi, Matthias Schnorbusch, Karl-Heinz Gudat

Mozart: Divertimento Es-Dur KV 563, Reger: Streichtrio Nr. 1 a-Moll op. 77b

Freitag, 18.11.2022 20:00 Uhr Isarphilharmonie München

Wiebke Lehmkuhl, Philharmonischer Chor München, Münchner Philharmoniker, Nathalie …

Brahms: Schicksalslied op. 54, Reger: Requiem op. 144b, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Samstag, 19.11.2022 19:00 Uhr Isarphilharmonie München

Wiebke Lehmkuhl, Philharmonischer Chor München, Münchner Philharmoniker, Nathalie …

Brahms: Schicksalslied op. 54, Reger: Requiem op. 144b, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Freitag, 02.12.2022 20:00 Uhr SR Sendesaal Saarbrücken

Elsa Benoit, Sarah Romberger, Deutsche Radio Philharmonie, Pietari Inkinen

Humperdinck: Hänsel und Gretel (Auszüge) & Festklänge aus „Dornröschen“ , R. Strauss: Wiegenlied op. 41/1 & Ist ein Traum kann nicht wirklich sein aus „Der Rosenkavalier“, Kienzl: Weihnacht op. 74, Tschaikowsky: Marsch der Zinnsoldaten aus „Der Nussknacker“, Reger: Mariä Wiegenlied op. 76/52, Hely-Hutchinson: A Carol Symphony

Sonntag, 04.12.2022 11:00 Uhr Philharmonie Berlin

Arvid Gast, Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker

Guilmant: Orgelsonate op. 42: 1. Satz Introduction et Allegro, Reger: Weihnachten op. 145 Nr. 3, Vierne: Marche triomphale pour le centenaire de Napoléon, Dupré: Variations sur un vieux Noël op. 20, Karg-Elert: Cathedral Windows op. 106: Nr. 3 Resonet in laudibus, Cathedral Windows op. 106: Nr. 4 Adeste fideles, Holst: Die Planeten op. 32: Nr. 4 Jupiter, the Bringer of Jollity

Sonntag, 04.12.2022 17:00 Uhr Fruchthalle Kaiserslautern

Elsa Benoit, Sarah Romberger, Deutsche Radio Philharmonie, Pietari Inkinen, …

Humperdinck: Hänsel und Gretel (Auszüge) & Festklänge aus „Dornröschen“ , R. Strauss: Wiegenlied op. 41/1 & Ist ein Traum kann nicht wirklich sein aus „Der Rosenkavalier“, Kienzl: Weihnacht op. 74, Tschaikowsky: Marsch der Zinnsoldaten aus „Der Nussknacker“, Reger: Mariä Wiegenlied op. 76/52, Hely-Hutchinson: A Carol Symphony

Sonntag, 22.01.2023 11:00 Uhr Stephansaal Karlsruhe

Viola Schmitz, Christoph Klein, Alessandro Praticò

Mendelssohn: Trio c-Moll, Weinreich: Serenade D-Dur, Clarke: Dumka, Reger: Trio h-Moll op. 2

Sonntag, 29.01.2023 11:00 Uhr Badisches Staatstheater Karlsruhe

Noa Wildschut, Badische Staatskapelle, Georg Fritzsch

Mozart: Violinenkonzert G-Dur KV 216, Reger: Eine romantische Suite op. 125 & Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

Montag, 30.01.2023 20:00 Uhr Badisches Staatstheater Karlsruhe

Noa Wildschut, Badische Staatskapelle, Georg Fritzsch

Mozart: Violinenkonzert G-Dur KV 216, Reger: Eine romantische Suite op. 125 & Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

Interview Markus Becker

„Ich habe alles gespielt, was sich nicht gewehrt hat“

Markus Becker gehört zu den wenigen Pianisten, die einen hervorragenden internationalen Ruf haben und gleichzeitig dem Starrummel aus dem Weg gehen weiter

Reportage Max Reger

Der Fugen-Seppel

Vor hundert Jahren starb Max Reger. Seine Aussprüche sind bis heute legendär – ja, bekannter als manches Werk weiter

CD-Rezension Marc-André Hamelin: Reger & Strauss

Herb und ernst

„Neue Fehlgeburt der in Inzucht verkommenen Reger-Muse“ nannte ein namhafter Kritiker bei der Uraufführung 1910 Regers Klavierkonzert. Zugegeben, es ist lang, massig orchestriert, für den Solisten enorm schwer und vielleicht wirklich „herb und ernst“, wie Reger selbst meinte. Aber es ist auch ein großer Wurf, der bei mehrmaligem Hören immer… weiter