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Max Reger

Max Reger

Max Reger (* 19. März 1873 in Brand/Oberpfalz; † 11. Mai 1916 in Leipzig) war in den 1920er-Jahren der am häufigsten interpretierte zeitgenössische Komponist im deutschsprachigen Raum. Und das, obwohl Reger selbst seine Kompositionen aufgrund der extremen Erweiterung der Tonalität als „schwer“ bezeichnete – sowohl für den Interpreten als auch für den Hörer. Einige seiner Orgelwerke revidierte er im Nachhinein, so dass von diesen Stücken zwei Fassungen existieren. Erst in seiner letzten Schaffensperiode bemühte sich Max Reger um eine Vereinfachung des Satzes zugunsten größtmöglicher Klarheit.
Reger komponierte hauptsächlich Orgel-, Klavier-, Kammer- und Orchestermusik und orientierte sich formal, besonders in seinen Orgelkompositionen, stark an Johann Sebastian Bach. Klanglich allerdings richtete er sich eher nach Brahms und Liszt.
Gleichzeitig entdeckte Max Reger barocke Gattungen wie Choralvorspiel, Fantasie und Fuge und Passacaglia wieder und entwickelte sie in seinen Stücken weiter. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Choralfantasie „Ein feste Burg ist unser Gott“ und die „Fantasie und Fuge über B-A-C-H“.
Obwohl Max Reger in den Jahren kurz nach seinem Tod noch sehr beliebt beim Publikum war, geriet seine Musik mit der Zeit in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahren fand sie ins Programm der Konzerthäuser zurück.
Samstag, 28.01.2023 18:00 Uhr Marktkirche Hannover
Sonntag, 29.01.2023 11:00 Uhr Badisches Staatstheater Karlsruhe

Noa Wildschut, Badische Staatskapelle, Georg Fritzsch

Mozart: Violinenkonzert G-Dur KV 216, Reger: Eine romantische Suite op. 125 & Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

Montag, 30.01.2023 20:00 Uhr Badisches Staatstheater Karlsruhe

Noa Wildschut, Badische Staatskapelle, Georg Fritzsch

Mozart: Violinenkonzert G-Dur KV 216, Reger: Eine romantische Suite op. 125 & Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

Dienstag, 31.01.2023 19:00 Uhr Badisches Staatstheater Karlsruhe

Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132

Badische Staatskapelle, Georg Fritzsch (Leitung)

Samstag, 04.02.2023 19:30 Uhr Stiftskirche Sunnisheim Sinsheim

Rudolf Meister

Sunnisheimer Klaviertage
Sonntag, 05.02.2023 12:00 Uhr Kulturforum Kiel

Ursula Freimuth, Dorothee Todtenhaupt, Katharina Hoffmann, Hsin Yi Lin, Frauke …

Süßmayr: Bläserquintett F-Dur, Reger: Serenade G-Dur op. 141a, Hartmann: Bläserquintett über ein Thema von Paganini op. 1

Mittwoch, 08.02.2023 20:00 Uhr Frauenkirche Dresden
Sonntag, 12.02.2023 11:30 Uhr Halle 1 Bremen

Trio fatale

Beethoven: Streichtrio c-Moll op. 9/3, Reger: Streichtrio a-Moll op. 77b, Mozart: Präludien und Fugen KV 404a

Sonntag, 12.02.2023 16:00 Uhr Gewandhaus Leipzig

Michael Schönheit

Reimann: Wie schön leuchtet der Morgenstern op. 25, Reinecke: Orgelsonate g-Moll op. 284, Reger: Wie schön leucht‘ uns der Morgenstern op. 40/1

Sonntag, 19.02.2023 11:00 Uhr Philharmonie Berlin

Jean-Baptiste Dupont

Biennale der Berliner Philharmoniker
Interview Markus Becker

„Ich habe alles gespielt, was sich nicht gewehrt hat“

Markus Becker gehört zu den wenigen Pianisten, die einen hervorragenden internationalen Ruf haben und gleichzeitig dem Starrummel aus dem Weg gehen weiter

Reportage Max Reger

Der Fugen-Seppel

Vor hundert Jahren starb Max Reger. Seine Aussprüche sind bis heute legendär – ja, bekannter als manches Werk weiter

CD-Rezension Marc-André Hamelin: Reger & Strauss

Herb und ernst

„Neue Fehlgeburt der in Inzucht verkommenen Reger-Muse“ nannte ein namhafter Kritiker bei der Uraufführung 1910 Regers Klavierkonzert. Zugegeben, es ist lang, massig orchestriert, für den Solisten enorm schwer und vielleicht wirklich „herb und ernst“, wie Reger selbst meinte. Aber es ist auch ein großer Wurf, der bei mehrmaligem Hören immer… weiter