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3 Fragen an …Sebastian Tigges

3 Fragen an …Sebastian Tigges

Als Podcaster setzt sich Sebastian Tigges mit den Themen Vaterschaft, Männlichkeit und gleichberechtigte Partnerschaft auseinander.

vonRedaktion,

Wie wichtig ist kulturelle Frühbildung für Kinder?

Sebastian Tigges: Ich versuche, meinen Kindern früh Begegnungen mit Kultur zu ermöglichen, sei es mit Museumsbesuchen, Kindertheater oder der Kinderoper. Als Kind war ich selbst nur einmal in der „Zauberflöte“, und das hat mich damals schon begeistert. Heute merke ich, wie viel mir im Bereich Kunst fehlt, und möchte das für meine Kinder anders machen: ohne Druck, aber mit vielen offenen Türen. Man muss nichts erzwingen, doch Interessen entstehen oft genau dann, wenn man etwas einfach einmal erlebt.

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Welche Rolle spielt Musik in Ihrem Familienalltag?

Tigges: Musik ist ein direkter Zugang zu Emotionen, insbesondere bei Kindern. Meine beiden reagieren unmittelbar: tanzen, toben oder versinken in Gedanken. Mein Sohn hört im Auto manchmal klassische Musik und schaut dann ganz ruhig aus dem Fenster. Da weiß ich, dass da etwas passiert, auch wenn er es nicht in Worte fasst. Für mich selbst ist Musik ein wichtiges Ventil, auch wenn der Alltag wenig Raum lässt, bewusst zu hören.

Wie haben Sie die Oper für sich entdeckt?

Tigges: Über das Theater bin ich langsam zur Oper gekommen und musste feststellen, dass meine früheren Vorurteile völlig unbegründet waren. Inzwischen gehe ich in Berlin regelmäßig in die Staatsoper und in die Deutsche Oper. Ich lese keine Übertitel, weiß grob, worum es geht, und lasse mich vom Gesamterlebnis tragen. Oper bedeutet für mich: loslassen und staunen.

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