© gemeinfrei

Clara Schumann um 1850. Fotografie von Franz Hanfstaengel

Clara Schumann

Clara Schumann (* 13. September 1819 in Leipzig; † 20. Mai 1896 in Frankfurt am Main, geborene Wieck) war eine deutsche Komponistin und Pianistin. Ihr Vater Friedrich Wieck wollte Clara zum Wunderkind am Klavier machen, organisierte Konzertreisen und unterrichtete sie im Klavierspiel. Auch als Komponistin betätigte sie sich bereits im Kindesalter.

Als Jugendliche lernte sie ihren späteren Ehemann Robert Schumann kennen, als dieser Unterricht bei ihrem Vater nahm und dafür sogar bei den Wiecks wohnte. Aufgrund der finanziell ungesicherten Lage Robert Schumanns war Friedrich Wieck strikt gegen die Vermählung des Paares, die Erlaubnis zur Heirat konnte jedoch schließlich gerichtlich erwirkt werden.

Das Paar lebte in Leipzig, Dresden und Düsseldorf und bekam in den folgenden Jahren acht Kinder. Clara Schumann schränkte ihre Solistentätigkeit zwar ein, ging aber weiterhin auf Konzertreisen und konnte damit erheblich zum Einkommen der Familie beitragen. Da Robert Schumann aufgrund eines Handleidens selbst nicht mehr auftreten konnte, verbreiteten sich seine Kompositionen vor allem durch ihre Auftritte und ihre Bemühungen um Veröffentlichung seiner Musik. Als 1854 Robert Schumann in eine Nervenheilanstalt untergebracht wurde, musste Clara Schumann allein für das finanzielle Auskommen der Familie sorgen. Seit dieser Zeit entwickelte sich zwischen ihr und dem vierzehn Jahre jüngeren Johannes Brahms eine enge Freundschaft, wobei oft gemutmaßt wurde, ob es sich dabei auch um eine Liebesaffäre gehandelt haben könnte.

Nach dem Tod ihres Mannes zog Clara Schumann nach Berlin, später nach Baden-Baden. Sie blieb weiterhin eine gefeierte Pianistin, betätigte sich als Herausgeberin von Robert Schumanns Werken, seinen Schriften und Tagebüchern – und gab ihre eigene Kompositionstätigkeit auf. Ab 1878 lehrte sie Klavier am Konservatorium in Frankfurt am Main, wo sie 1896 infolge eines Schlaganfalls starb.

    Sonntag, 19.01.2020 11:00 Uhr BASF-Gesellschaftshaus Ludwigshafen

    Franziska Hölscher, Stephan Rahn

    C. Schumann: Drei Romanzen op. 21, Bertelsmeier: am Rad drehen (UA), J. S. Bach: Violinsonate c-Moll BWV 1017, Dietrich/Schumann/Brahms: F.A.E.-Sonate

    Dienstag, 28.01.2020 20:00 Uhr Stadttheater Gießen

    William Youn, Philharmonisches Orchester Gießen, Michael Hofstetter

    Brahms: Haydn-Variationen op. 56a, C. Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 7, R. Schumann: Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

    Freitag, 31.01.2020 20:00 Uhr Stadttheater Aschaffenburg

    Yekwon Sunwoo

    C. Schumann: Notturno aus „Soirées musicales op. 6“, R. Schumann: Fantasie C-Dur op. 17, Beethoven: Klaviersonaten Nr. 14 cis-Moll op. 27/2 „Mondscheinsonate“ & Nr. 32 c-Moll op. 111

    Sonntag, 02.02.2020 18:00 Uhr Historische Stadthalle Wuppertal

    Christoph Schoener

    Brahms: Variationen d-moll op. 18, 2. Satz aus dem Streichsextett op.18 &Variationen und Fuge über ein Thema von Händel op.24, C. Schumann: Präludium und Fuge g-moll op. 16, R. Schumann: Studien in canonischer Form Nr. 5, Sechs Fugen über den Namen Bach op. 60 Nr.2, Skizzen für Pedalflügel op. 58 Nr.1 & Nr. 3

    Montag, 10.02.2020 20:00 Uhr Euregio-Gymnasium Bocholt

    William Youn

    Brahms: Variationen über ein Thema von R. Schumann, C. Schumann: Scherzo Nr. 2 op.14, Schubert/Liszt: Lied-Transkriptionen „Auf dem Wasser zu singen“ & „Ständchen“, Schubert: Valses Sentimentales (Auszüge), Liszt: Soirées de Vienne, C. Schumann/Liszt: Lied-Transkriptionen „Ich hab‘ in deinem Auge“ & „Geheimes Flüstern hier und dort“, R. Schumann: Humoreske

    Sonntag, 23.02.2020 16:00 Uhr Philharmonie Berlin

    Familienbande

    Mamiko Kimura (Klavier), Berliner Symphoniker, David Robert Coleman (Leitung)

    Sonntag, 23.02.2020 19:30 Uhr Festeburgkirche Frankfurt (Main)

    Cilia Trio

    R. Schumann: Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 63, C. Schumann: Klaviertrio g-Moll op. 17, Brahms: Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8

    Samstag, 14.03.2020 20:00 Uhr Laeiszhalle Hamburg

    Ana de la Vega, Ramón Ortega Quero, Gabriel Schwabe, Paul Rivinius

    Haydn: Trio Nr. 1 C-Dur Hob. IV/1 „Londoner”, C. Schumann: Drei Romanzen op. 22, Stamitz: Trio G-Dur op. 14/1, J. S. Bach: Sonate C-Dur BWV 1037, R. Schumann: Drei Romanzen op. 94, Moscheles: Concertante F-Dur

    Sonntag, 26.04.2020 16:00 Uhr Rainer-Maria-Rilke-Gymnasium Icking

    Quatuor Zaïde, Quatuor Akilone

    Internationales Streichquartett-Festival Ickinger Frühling
    Freitag, 08.05.2020 19:00 Uhr Gutshaus Glinde

    Sina Kloke

    Bergedorfer Musiktage
    Rezension Alina Ibragimova & Cédric Tiberghien – Brahms

    Bis ins letzte Detail ausformuliert

    Keine andere Aufnahme erreicht die emotionale Dringlichkeit, mit der sich… weiter

    Radio-Tipp 6.9.: Friedrich Wieck

    Der Mann hinter Claras Erfolg

    Friedrich Wieck war nicht nur ein bedeutender Musikpädagoge, sondern auch… weiter

    Rezension Clara Schumann – Love?

    Subtile Spekulation

    Im Clara-Jahr gewinnen auch musikalische Lebenslinien der universellen Musikerin neben… weiter

    Anzeige
    Verlosung 3x2 Konzertkarten für den Nymphenburger Sommer

    Die fürstliche Leichtigkeit des Seins

    concerti verlost 3x2 Karten für einen außergewöhnlichen Konzerttag am 7.… weiter

    Blind gehört Janina Klassen

    „Jeder Ton zählt!“

    Die Musikwissenschaftlerin Janina Klassen hört und kommentiert CDs, ohne dass… weiter

    Themenschwerpunkt: Clara Schumann

    Immer wieder Clara

    Der 200. Geburtstag von Clara Schumann animiert zu einer Neubewertung… weiter

    Anzeige
    Verlosung Claras Bouquet – Blumen für Clara Schumann

    Blumen für das Geburtstagskind

    Anlässlich des 200. Geburtstags von Clara Schumann wurde mit „Claras… weiter

    Sommerreihe: Starke Frauen – Clara Schumann

    „Weil wir es mit dem Werk einer Dame zu thun haben“

    Wunderkind, gefeierte Konzertpianistin und Komponistin: Clara Schumann legte zu Lebzeiten… weiter

    PORTRÄT MARTINA GEDECK

    „Die Bühne war ihr Lebenselixier“

    Die Schaupielerin Martina Gedeck liest Clara Schumann weiter