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Johann Christian Bach. Gemälde von Thomas Gainsborough

Johann Christian Bach

Johann Christian Bach (* 5. September 1735 in Leipzig; † 1. Januar 1782 in London), auch „Mailänder“ oder „Londoner“ Bach genannt, ist der einzige Sohn Johann Sebastian Bachs, von dem Opernkompositionen überliefert sind.
Nach der Ausbildung bei seinem Bruder Carl Philipp Emanuel Bach reiste Johann Christian 1754 zunächst nach Italien, wo er als zweiter Organist am Mailänder Dom tätig war und hauptsächlich lateinische Kirchenmusik komponierte. Später widmete er sich vor allem dem Genre Oper – hatte er doch schon früher Arien und Ouvertüren für fremde Werke geschrieben. Die erste Oper Johann Christian Bachs, „Artasere“, wurde 1760 in Turin uraufgeführt, seine zweite und bekannteste, „Cantone in Utica“, ein Jahr später in Neapel. Beide waren nicht nur in Italien ein großer Erfolg, sondern machten ihn auch außerhalb der Landesgrenzen bekannt.
Kompositionsaufträge führten ihn nach London, wo er aber nicht an seinen vorherigen Erfolg anknüpfen konnte. So widmete er sich mit seinem Freund Karl Friedrich Abel ab 1765 den sogenannten Bach-Abel-Konzerten, die sie abwechselnd leiteten und Eigenkompositionen aufführten.
In London traf Johann Christian Bach auch auf Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Mentor er wurde und auf dessen Kompositionsstil er großen Einfluss hatte. So übernahm Mozart das „singende Allegro“ in seine Instrumentalmusik bei dem Bach die gesangliche Schreibweise des italienischen Belcanto auf seine Sinfonien und Klaviersonaten übertrug und damit einen eigenen Stil schuf.

Sonntag, 11.08.2019 16:00 Uhr Heiligen-Geist-Kirche Wismar

Meisterwerke und Raritäten

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Mittwoch, 28.08.2019 20:00 Uhr Ludgerikirche Norden
Freitag, 20.09.2019 20:00 Uhr St. Johannis Harvestehude Hamburg
Freitag, 06.12.2019 20:00 Uhr BASF-Feierabendhaus Ludwigshafen

Jean Rondeau, Evolène Kiener, Sophie Gent & Théotime Langlois de Swarte, Fanny Paccoud, Keiko Gomi, Ludovic Coutineau

J. C. Bach: Wer Gott vertraut, hat wohl gebaut & Cembalokonzert f-Moll, J. S. Bach: Cembalokonzerte Nr. 1 d-Moll BWV 1052 & Nr. 7 g-Moll BWV 1058 & , W. F. Bach: Sinfonia d-Moll F. 65

Samstag, 07.12.2019 20:00 Uhr Bagno Konzertgalerie Steinfurt

Valer Sabadus, l’arte del mondo, Werner Ehrhardt

Caldara: Introduzione zu „La Morte d’Abel“ & Arie der Urania „Merta il propizzio“, Abel: Quel buon pastor son io, Scarlatti: Sinfonia Nr. 3 G-Dur, J. C. Bach: Arie des Adriano „Dal labbro che t’accende“, Gluck: Arie des Scitalce „Non saprei qual doppia voce“, Hasse: Serenata Marc Antonio e Cleopatra (Auszüge), Corelli/Vivaldi: Variationen über „La Follia“ d-Moll

Samstag, 14.03.2020 20:00 Uhr Bagno Konzertgalerie Steinfurt

Pirmin Grehl, Bayerisches Kammerorchester, Sebastian Tewinkel

J. C. Bach: Sinfonie F-Dur op. 8 Nr. 4, C. P. E. Bach: Flötenkonzert Wq22, Jolivet:Concerto für Flöte und Streichorchester, Mozart:Sinfonie A-Dur KV 201

Mittwoch, 15.04.2020 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

#auferstanden – Eine Choral-Choreographie

Cantus Cölln, Emanuele Soavi incompany, Emanuele Soavi (Choreographie), Leitung, Konrad Junghänel (Leitung)

Montag, 15.06.2020 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Amsterdam Baroque Orchestra & Choir, Ton Koopman

Schütz: Es steh Gott auf SWV 356, J. M. Bach: Die Furcht des Herren, J. C. Bach: „Es erhub sich ein Streit“ & Meine Freundin, du bist schön, Buxtehude: Nichts soll uns scheide“ BUXWV 77, J. S. Bach: Gott ist mein König BWV 71