Anna Vinnitskaya

Anna Vinnitskaya

Anna Vinnitskaya war schon immer schnell: Mit sechs Jahren der erste Klavierunterricht zu Hause bei Mama in Novosibirsk, mit acht das erste öffentliche Konzert. Schon als Teenager Studium in Rostow am Don. Und mit 18 dann an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater bei Evgeni Koroliov. Hier wurde sie im Jahr 2009 mit gerade mal 26 Jahren selbst Professorin. Seitdem ist die Hansestadt die Wahlheimat der jungen russischen Pianistin. Was ihren Erfolg ausmacht? Natürlich hat Anna Vinnitskaya als Tochter zweier Pianisten das Spiel auf den schwarzen und weißen Tasten schon mit der Muttermilch in sich aufgesogen und musste sich nach eigener Aussage mit achtzehn schon keinerlei Gedanken mehr über so banale Sachen wie Spieltechnik machen. Dafür lernte sie bei ihrem Lehrer Koroliov etwas enorm Wichtiges: „Musik zu lieben und aus dem Bauch zu spielen. Das Ergebnis: Ein wahres Naturereignis am Klavier. Voller Spiellust, Detailverliebtheit, aber auch voller interpretatorischer Raffinesse.

Im Video: Brahms mit Anna Vinnitskaya:

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Mittwoch, 09.02.2022 19:30 Uhr Großes Festspielhaus Salzburg

Anna Vinnitskaya, WDR Sinfonieorchester, Cristian Măcelaru

Rachmaninow: Die Toteninsel op. 29 & Paganini-Rhapsodie op. 43, Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 30

Donnerstag, 10.02.2022 19:30 Uhr Großes Festspielhaus Salzburg

Anna Vinnitskaya, WDR Sinfonieorchester, Cristian Măcelaru

Rachmaninow: Die Toteninsel op. 29 & Paganini-Rhapsodie op. 43, Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 30

Freitag, 11.02.2022 19:30 Uhr Großes Festspielhaus Salzburg

Anna Vinnitskaya, WDR Sinfonieorchester, Cristian Măcelaru

Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30, R. Strauss: Also sprach Zarathustra op. 30

Interview Anna Vinnitskaya

„Ein Bild auf dem Flügel malen“

Die russische Pianistin Anna Vinnitskaya über Inspirationsquellen, die russische Schule und ihren einsamen Weg nach Deutschland weiter

CD-Rezension Anna Vinnitskaya & Krzysztof Urbański

Poetische Tiefe

Nicht nur im zweiten Klavierkonzert, sondern auch bei der „Rhapsodie“ hat man nie den Eindruck, dass Anna Vinnitskaya irgendwo an ihre Grenzen käme weiter