Calixto Bieito © David Ruano

Calixto Bieito

Jugendfrei sind Calixto Bieitos Inszenierungen niemals – nicht ohne Grund hat der Spanier den Ruf eines Skandalregisseurs. Für ihn gehört die Provokation zum guten Ton, sexualisierte Darstellungen sind bei Bieito ebenso häufig anzutreffen wie exzessiv-gewaltgeprägte Inszenierungen. Geboren wurde er 1963 in Miranda de Ebro in der spanischen Provinz Burgos. Von seiner Mutter, einer Chorsängerin, inspiriert, sammelte er seine ersten musikalischen Erfahrungen im Kinderchor der Jesuiten, zudem wurde seine musikalische Ausbildung durch seinen kunstaffinen Vater gefördert. Bereits während der Schulzeit begann Bieito klassische Werke der Theaterliteratur zu inszenieren, studierte anschließend Kunstgeschichte und besuchte unter anderem das „Institut del Teatre“ in Barcelona. Von 1999 bis 2011 war er Direktor des Teatre Romea Barcelona und erarbeitete sich fortan einen internationalen Ruf als Regisseur. Obgleich sein Repertoireschwerpunkt hauptsächlich auf der klassische Opernliteratur liegt, inszeniert Calixto Bieito auch zeitgenössisches Musiktheater. Sein Erfolg lässt sich an der langen Liste der Opernhäuser und Festivals ablesen, für die er bisher tätig war, darunter die Komische Oper Berlin, das Residenztheater München sowie die Salzburger Festspiele.

Dienstag, 05. Juni 2018, 20:00 Uhr
Staatsoper Hamburg (Hamburg)

Verdi: Otello Verdi: Otello

Paolo Carignani (Leitung) Calixto Bieito (Regie) Verdi: Otello Weitere Termine: 9., 15. & 20.6. weiter

Opernregisseur Calixto Bieito im Porträt

Jenseits der Komfortzone

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