© Anita Schmid

Georg Nigl

Georg Nigl

Ungewöhnlich authentisch ‒ der österreichische Opern- und Konzertsänger Georg Nigl legt sich ungern auf ein festes Repertoire fest, obendrein sieht der Bariton Uraufführungen als sein Spezialgebiet. Bereits als Kind sang der 1972 geborene Georg Nigl als Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben, anschließend folgte ein Gesangsstudium an der Wiener Musikhochschule bei Margaretha Sparber und Rolf Sartorius. Nebenher absolvierte er zusätzlich ein Liedgestaltungsstudium bei David Lutz am Wiener Konservatorium und schloss seine Ausbildung schließlich bei der Kammersängerin Hilde Zadek ab. Es folgten zahlreiche Engagements an renommierten Bühnen, darunter das Bolschoi Theater Moskau, die Berliner Staatsoper, die Mailänder Scala und das Teatro La Fenice in Venedig, zudem arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Teodor Currentzis und Nikolaus Harnoncourt zusammen. Georg Nigls Repertoirevielfallt reicht von Barockopern über Werke der Wiener Klassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Neben seiner Tätigkeit als Opernsänger ist er auch als Konzertsolist und Liedsänger aktiv. Seit 2014 ist er Professor für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart.

Montag, 17.08.2020 20:00 Uhr St. Jakob Innsbruck
Samstag, 29.08.2020 19:30 Uhr Festival-Zelt Gstaad

Mozart: Zauberflöte (abgesagt)

Gstaad Menuhin Festival
Sonntag, 14.02.2021 20:00 Uhr Prinzregententheater München

Sag mir, wo die Blumen sind

Georg Nigl (Bariton), Elena Bashkirova (Klavier), Martina Gedeck (Rezitation)

Montag, 22.02.2021 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Visions S01E05

Elbphilharmonie Visions
Opern-Kritik: La Monnaie – Il Prigioniero/Das Gehege

Käfighaltung für Exoten

(Brüssel, 16.1.2018) Andrea Breth lässt mit Einaktern von Dallapiccola und Rihm zusammenwachsen, was zusammengehört weiter

Bariton Georg Nigl im Interview

„Sind wir jetzt Künstler oder was?“

Georg Nigl denkt genauso viel nach, wie er singt, was seinen Auftritten eine besondere Tiefe verleiht. Trotzdem will der Bariton auf der Bühne seine Intuition nicht missen weiter