Joseph Moog

Joseph Moog

Obwohl er schon in jungen Jahren die Musikwelt auf sein ungewöhnliches Talent am Klavier aufmerksam machen konnte, hat es Joseph Moog stets abgelehnt, sich in die Wunderkind-Schublade stecken zu lassen. Er wollte nicht von einer Plattenfirma gezielt vermarktet werden, sondern das Tempo seiner Karriere lieber selbst bestimmen. Dabei ist der 1987 geborene Moog aber tatsächlich ein Überflieger am Klavier. Seinen ersten Unterricht erhielt der Sohn zweier Orchestermusiker im Alter von vier Jahren, bereits mit zehn wurde er als Jungstudent an der Hochschule für Musik Karlsruhe aufgenommen. Als Moog 12 Jahre alt war, debütierte der junge Pianist in Rio de Janeiro und startete damit seine internationale Karriere. Er studierte zudem bei den Klaviervirtuosen Bernd Glemser und Arie Vardi.

Joseph Moogs Repertoire umfasst nicht nur die gängigen klassischen, romantischen und modernen Stücke, sondern er widmet sich auch den Klavierwerken von Leopold Godowsky, Ferruccio Busoni, Ignaz Friedman oder Moritz Moszkowski – um nur einige der zahlreichen raren Namen zu nennen. Zudem spielt Moog gelegentlich auch eigene Werke in seinen Konzerten. Der gefragte Young Steinway Artist, der 2015 bei den Gramophone Classical Music Awards zum Nachwuchskünstler des Jahres gekürt wurde, komponiert nämlich auch selbst, wobei er keins seiner eigenen Werke bis dato publiziert hat.
Donnerstag, 03.11.2022 19:30 Uhr Anhaltisches Theater Dessau-Roßlau

Joseph Moog, Elisa Gogou

Bacewicz: Ouvertüre für Orchester, Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21, Lutosławski: Konzert für Orchester

Freitag, 04.11.2022 19:30 Uhr Anhaltisches Theater Dessau-Roßlau

Joseph Moog, Elisa Gogou

Bacewicz: Ouvertüre für Orchester, Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21, Lutosławski: Konzert für Orchester

Mittwoch, 01.03.2023 20:00 Uhr BASF-Feierabendhaus Ludwigshafen

Joseph Moog, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Tarmo Peltokoski

Mussorgski/Rimski-Korsakow: Ouvertüre zu „Chowanschtschina“ (Morgendämmerung an der Moskwa), Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Donnerstag, 02.03.2023 20:00 Uhr BASF-Feierabendhaus Ludwigshafen

Joseph Moog, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Tarmo Peltokoski

Mussorgski/Rimski-Korsakow: Ouvertüre zu „Chowanschtschina“ (Morgendämmerung an der Moskwa), Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Freitag, 03.03.2023 20:00 Uhr Festhalle Pirmasens

Joseph Moog, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Tarmo Peltokoski

Mussorgski/Rimski-Korsakow: Ouvertüre zu „Chowanschtschina“ (Morgendämmerung an der Moskwa), Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Freitag, 24.03.2023 19:30 Uhr Festhalle Wörth am Rhein

Joseph Moog, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Michael Francis

Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Beethoven/Mahler: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Mittwoch, 28.06.2023 19:30 Uhr Gedächtniskirche Speyer

Joseph Moog, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Michael Francis

Händel: Feuerwerksmusik HWV 351, Haydn: Klavierkonzert Nr. 11 D-Dur, Schubert: Sinfonie C-Dur D 944 „Große C-Dur“

Joseph Moog im Porträt

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Wahrscheinlich gibt es mehr Aufnahmen der Scarlatti-Sonaten, als der interpretatorische Spielraum dieser Stücke rechtfertigt. Das siebte Album des 25 Jahre jungen Pianisten Joseph Moog hebt sich aber allein schon deshalb aus dem Kanon gefälliger Barockeinspielungen heraus, weil „Scarlatti Illuminated“ neben acht Original-Sonaten auch sechs Scarlatti-Transkriptionen von Carl Tausig und Ignaz… weiter