Venedig, Anfang des 18. Jahrhunderts: Die junge Cecilia wächst im Ospedale della Pietà auf, einem Waisenhaus, in dem musikalisch begabte Mädchen ausgebildet werden und dessen Orchester in der Lagunenstadt höchstes Ansehen genießt. Gleichwohl müssen die Musikerinnen bei ihren Auftritten vor wohlhabenden Bürgern ihr Gesicht – und ihre wahre Identität – hinter einer Maske verstecken. Auch arrangierte Ehen gehören zum Konzept des Heims. Als Antonio Vivaldi als Lehrer ans Ospedale kommt, erkennt er Cecilias künstlerisches und persönliches Potenzial und fördert sie. Nach einem Konzert vor König Friedrich IV., der Cecilia bittet, ihre Maske abzulegen, wächst in ihr die Hoffnung, eines Tages das strenge gesellschaftliche Korsett zu durchbrechen und ihren Lebensweg selbstbestimmt gestalten zu können. Zugleich ringt der ehrgeizige Vivaldi um künstlerische Anerkennung.
Vivaldis Kompositionen als Szenenmusik
Mit „Vivaldi und ich“ legt Damiano Michieletto, bisher als Opern- und Theaterregisseur international aktiv, eine einfühlsame Geschichte um den venezianischen Meisterkomponisten vor und hält ein Plädoyer für die schöpferische, bisweilen subversive Kraft der Musik. Die Handlung orientiert sich dabei lose an historischen Begebenheiten sowie an Tiziano Scarpas preisgekrönten Roman „Stabat Mater“. Originalwerke von Vivaldi, darunter das Frühlingskonzert aus den „Vier Jahreszeiten“ und Auszüge aus „Juditha triumphans“, dienen als Szenenmusik. Für den vom Chor und Orchester des Teatro La Fenice eingespielten Soundtrack zeichnet Fabio Massimo Capogrosso verantwortlich.
concerti-Tipp:
Vivaldi und ich
ab 21.5. bundesweit im Kino
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