Staatsoper Hannover: „Abschied“

Meditation über die letzten Dinge

An der Staatsoper Hannover erforschen Regisseur Michael Rauter und Choreografin Milla Koistinen Zwischenräume in Mahlers neunter Sinfonie.

© Klaus Gigga

Das Projekt „Abschied“ ist auf der Suche nach neuen Darstellungsformen von Musik als Musiktheater

Das Projekt „Abschied“ ist auf der Suche nach neuen Darstellungsformen von Musik als Musiktheater

Abschied nehmen heißt, einen neuen Anfang finden. Mit dem letzten Satz aus seiner neunter Sinfonie „Adagio. Sehr langsam und noch zurückhaltend“ beschreibt Gustav Mahler den Übergang vom Leben zum Tod und zugleich den Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert. Zusammen mit Regisseur Michael Rauter und Choreografin Milla Koistinen erkunden das Solisten­ensemble Kaleidoskop und Solisten des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover anhand von Mahlers letztem vollendeten Werk jene Zwischenspanne, in der die abgeschlossene Vergangenheit auf eine noch ungewisse Zukunft trifft. Die Performerinnen und Performer verwandeln eine im Verschwinden begriffene Musik zu einer musiktheatralen Meditation über die letzten Dinge.

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