Cellist Narek Hakhnazaryan im Porträt

Ausnahmetalent lädt zur Matinee mit Cello und Klavier

Der Cellist Narek Hakhnazaryan bringt unter anderem Werke aus seiner armenischen Heimat mit nach Ludwigshafen

© Marco Borggreve

Hakhnazaryan Narek

Hakhnazaryan Narek

Auf den ersten Blick sieht Narek Hakhnazaryans Nachname aus wie ein Zungenbrecher, doch einmal Buchstabe für Buchstabe ausgesprochen, geht der armenische Name recht leicht über die Lippen. Und wenn man den jungen Cellisten einmal in seinem Element auf der Bühne erlebt, bleibt er sowieso unwiderruflich in Erinnerung. Dabei wollte Narek Hakhnazaryan als Kind zunächst eigentlich unbedingt Fußballspieler werden. Glücklicherweise siegte die Liebe zum Cello dann doch über die Leidenschaft fürs runde Leder, und Narek Hakhnazaryan begann, seinen eigenen musikalischen Weg zu finden.

Crossover und Stilmixe sind nicht sein Ding

Schnell fand er heraus: Er ist klassischer Vollblutmusiker, Crossover und Stilmixe sind nicht sein Ding, auch wenn er künstlerisch aufgeschlossen ist und selbst viel ausprobiert hat. Drei Jahre lang spielte der Cellist gemeinsam mit dem ukrainisch-russischen Jazzpianisten Daniel Kramer in einem Jazz-Ensemble. Doch spätestens seitdem Narek Hakhnazaryan 2011 den Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb gewonnen hat, gehört er zu den vielversprechenden jungen Solisten der Klassikszene, die zur Zeit der aufstrebenden neuen Generation ihr Gesicht leihen.

Bereits als Teenager ermöglichten ihm Stipendien eine exzellente musikalische Ausbildung in Armenien, Moskau und am New England Conservatory of Music in Boston. Mstislav Rostropowitsch begleitete seinen Schützling höchstpersönlich als Mentor bei den ersten Schritten seiner Karriere, die von mehreren ersten Wettbewerbspreisen gesäumt wurden. Mittlerweile ist der junge Cellist viel herumgekommen, ist 2012 in einem Konzert mit dem Chicago Symphony Orchestra spontan für Yo-Yo Ma eingesprungen und bereits als Solist in der Carnegie Hall in New York und im Kennedy Center in Washington, D. C. aufgetreten.

Narek Hakhnazaryan spielt Bach:

Termine

Donnerstag, 29.10.2020 20:00 Uhr Graf-Zeppelin-Haus Friedrichshafen

Sergey Dogadin, Narek Hakhnazaryan, Nikolai Tokarev

Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67, Tschaikowsky: Klaviertrio a-Moll op. 50 „A la mémoire d’un grand artiste“

Montag, 02.11.2020 17:00 Uhr Rosengarten Mannheim

Daniil Trifonov, Sergei Dogadin, Narek Hakhnazaryan, WDR Sinfonieorchester, …

Beethoven: Tripelkonzert C-Dur op. 56 & Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Montag, 02.11.2020 20:00 Uhr Rosengarten Mannheim

Daniil Trifonov, Sergei Dogadin, Narek Hakhnazaryan, WDR Sinfonieorchester, …

Beethoven: Tripelkonzert C-Dur op. 56 & Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Dienstag, 03.11.2020 17:00 Uhr Liederhalle Stuttgart

Daniil Trifonov, Sergei Dogadin, Narek Hakhnazaryan, WDR Sinfonieorchester, …

Beethoven: Tripelkonzert C-Dur op. 56 & Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Dienstag, 03.11.2020 20:00 Uhr Liederhalle Stuttgart

Daniil Trifonov, Sergei Dogadin, Narek Hakhnazaryan, WDR Sinfonieorchester, …

Beethoven: Tripelkonzert C-Dur op. 56 & Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Mittwoch, 04.11.2020 17:30 Uhr Konzerthaus Freiburg

Daniil Trifonov, Sergei Dogadin, Narek Hakhnazaryan, WDR Sinfonieorchester, …

Beethoven: Tripelkonzert C-Dur op. 56 & Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Mittwoch, 04.11.2020 20:30 Uhr Konzerthaus Freiburg

Daniil Trifonov, Sergei Dogadin, Narek Hakhnazaryan, WDR Sinfonieorchester, …

Beethoven: Tripelkonzert C-Dur op. 56 & Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Samstag, 07.11.2020 20:00 Uhr Konzerthaus Dortmund

Narek Hakhnazaryan, MinGwan Kim, ChorWerk Ruhr, Michael Alber

Rachmaninow: Bogoroditse Djevo aus „Vesper“ op. 37, Pärt: Da pacem & O Morgenstern aus „Sieben Magnificat-Antiphonen“, Nystedt: Stabat Mater, Sollima: Lamentation für Violoncello solo, Ešenvalds: In paradisum & Stars, Elgar: Lux aeterna, J. S. Bach: Sarabande aus der Cello-Suite Nr. 2 d-Moll BWV 1008, Tavener: Svyati, Gjeilo: Serenity

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