Als „moderner Chor mit Tradition“ bezeichnet sich der Hamburger Franz-Schubert-Chor, dessen Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Entstanden 1894 im Umfeld der Arbeiterbewegung nannte sich der Singverein zunächst nach seinem langjährigen Leiter Hansen-Tebel-Chor. Im Nationalsozialismus verboten, erlebte der Chor schon im ersten Nachkriegswinter seine Auferstehung. Ehemalige Mitglieder verteilten Handzettel mit der Aufschrift: „Wir singen wieder!“ Die Resonanz war groß und ließ den „Schubert-Chor Gemeinnnütziger Volkschor Hamburg“ entstehen.
Doch warum diese Namenswahl? Vermutlich weil ein politisch unverdächtiger Name erwünscht war, den die britische Besatzungsmacht akzeptieren konnte. Mit der Entwicklung zu einem der großen Konzertchöre der Hansestadt, dessen Repertoire von Alter bis Neuer Musik reicht, erfolgte 2004 die Umbenennung in Franz-Schubert-Chor Hamburg. Was auch unterstreichen soll, dass man sich dem Namenspatron längst wirklich verbunden fühlt.
So., 19. April 2026
Konzert
So., 19. April 2026 10:00 Uhr
Musik in Kirchen
Langlais: Missa in simplicitate
Paula Rein (Mezzosopran), Christian Weiherer (Orgel)
So., 19. April 2026 10:30 Uhr
Konzert
So., 19. April 2026 10:30 Uhr
Konzert
Patricia Nolz, Wiener KammerOrchester, Jan Willem de Vriend
Rameau: Suite „Les Boréades“, Mozart: Parto, parto, ma tu ben mio aus „La clemenza di Tito“ KV 621, Locatelli: Concerto grosso Es-Dur op. 7/6 „Il pianto d’Arianna“, Haydn: Berenice, che fai Hob. XXIV:10
So., 19. April 2026 11:00 Uhr
Konzert
Hibiki Oshima, Kostas Malamis, Yitong Guo, Christine Hu, Hannes Biermann, Michael Dorner
Sydeman: Trio, Glinka: Klaviersextett Es-Dur, Stallcop: Fuego, Weingartner: Klaviersextett e-Moll op. 33





