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Quatuor Ébène reist durch drei Jahrhunderte

Kammermusikalische Königsdisziplin

Das Quatuor Ébène kehrt mit einem vielseitigen Programm von Haydn, Ravel und Brahms nach Hamburg zurück und zeigt einmal mehr seine außergewöhnliche stilistische Spannweite.

vonRedaktion,

Seit über zwanzig Jahren überzeugt das französische Quatuor Ébène mit technischer Präzision und stilistischer Vielseitigkeit. Das Ensemble bewegt sich selbstverständlich zwischen Klassik und Jazz, pflegt seine Affinität zu Filmmusik und zeitgenössischen Komponisten und hat sich damit einen festen Platz in der internationalen Kammermusikszene erarbeitet. Auch in Hamburg sind die vier Musiker regelmäßig zu Gast; ihre Auftritte gehören dort längst zu den verlässlichen Konstanten im Konzertkalender.

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In diesem Dezember präsentiert das Quatuor Ébène ein Programm mit Werken von Haydn, Ravel und Brahms – drei Kompositionen, die die klangliche Wandlungsfähigkeit und das präzise Zusammenspiel des Quartetts besonders eindrucksvoll entfalten. Haydns spätes Streichquartett G-Dur op. 76/1 weist bereits auf die harmonische Komplexität voraus, die später auch Schubert und Beethoven prägt; Ravel nutzt in seinem Streichquartett F-Dur op. 35 die Tonleiter des Grundtons als fein verwobenes Leitmotiv. In Brahms’ eng verzahntem a-Moll-Quartett op. 51/2 spiegelt sich die lange Reifung des Werks deutlich wider. Für Kammermusikfreunde und Liebhaber großer Quartettkunst ist dieses Konzert ein Höhepunkt der Vorweihnachtszeit.

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