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Rezension Mirijam Contzen – Clement: Violinkonzerte

Beethovens Welt

Gelungener Auftakt der Reihe „Beethoven’s World“, die wenig bekannte Werke des Jubilars mit solchen aus Beethovens Umfeld ins Licht rücken möchte.

vonFrank Armbruster,

Dass es tatsächlich noch Neues zu entdecken gibt in der klassisch-romantischen Konzertliteratur, beweist diese erste Veröffentlichung der Reihe „Beethoven’s World“, die wenig bekannte Werke des Jubilars mit solchen aus Beethovens Umfeld ins Licht rücken möchte. Dazu gehört auch Franz Clement. Heute fast nur als Solist der Uraufführung von Beethovens Violinkonzert bekannt, war Clement auch ein respektabler Komponist, wie diese Einspielung von zweien seiner Violinkonzerte (die anderen sind verschollen) eindringlich vermittelt. Parallelen zu Werken Beethovens, speziell dessen Violinkonzert, sind dabei evident, und was den kompositorischen Anspruch anbelangt, so braucht sich Clement vor dem Titanen Beethoven keineswegs zu verstecken: Allein die geigerischen Raffinessen, die sich Clement auf die eigenen – hochvirtuosen – Finger geschrieben hat, sind nicht nur für Violinliebhaber eine Delikatesse.

Mirijam Contzen © Josep Molina
Mirijam Contzen © Josep Molina

Beethoven’s World 1
Clement: Violinkonzerte Nr. 1 & 2

Mirijam Contzen (Violine), WDR Sinfonieorchester, Reinhard Goebel (Leitung)
Sony Classical

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