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Einladung zum Kissinger Sommer 2024

„Ich hab‘ noch einen Koffer in …“

Festivalintendant Alexander Steinbeis stellt das Programm des nächsten Kissinger Sommers vom 21. Juni bis 21. Juli 2024 vor.

„Ich hab‘ noch einen Koffer in …“

Liebe Gäste, liebes Publikum,

die Verbindungen sind gut, und sie haben Geschichte. Zwar fährt heute kein Direktzug mehr von Berlin nach Bad Kissingen. Aber wenn man Musikinteressierte in der Hauptstadt nach dem Kurort an der Saale fragt, hellen sich die Mienen auf: Man schätzt den malerischen Ort in Franken. Seit es den Kissinger Sommer gibt, treten dort regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus Berlin auf: solistisch, in Ensembles, als Orchester.

In diesem Sommer nun ist Berlin selbst zu Gast mit einer exquisiten Auswahl dessen, was die Hauptstadt kulturell zu bieten, und was sie in ihrer Geschichte so alles von sich gegeben und an sich gezogen hat. Die Ikonen Marlene Dietrich und Hildegard Knef, beide in der Glamourstadt Berlin aufgewachsen und an die Umschlagplätze der internationalen Showkultur gezogen, leihen dem Kissinger Sommer 2024 das Motto: »Ich hab’ noch einen Koffer in …«.

Seinen Sie dabei, wenn wir vom 21.6. bis 21.7. unser jährliches Festival-Feuerwerk entfachen!

Désirée Nick
Désirée Nick ist am 16.07. im Kurtheater zu erleben.
Katharine Mehrling
Katharine Mehrling und ihr Kurt-Weill-Abend am 2.07.

Panorama der Unterhaltungskultur

Beim Kissinger Sommer 2024 bieten wir Ihnen ein Panorama Berliner Unterhaltungskunst – von Oscar Straus, dem Wiener Geburtshelfer des Berliner Kabaretts, bis zu denen, die heute die frech-verruchten Lobgesänge auf die Stadt schreiben. Bestbesetzung wird geboten: mit der wunderbaren Dagmar Manzel in Straus’ heiter-elegantem Plädoyer für die selbstbewusste Frau, mit den Chansonprogrammen von Désirée Nick und Tim Fischer; mit Katharine Mehrling und ihrem Kurt-Weill-Abend (begleitet vom Orchester der Komischen Oper Berlin); mit Sharon Brauner und Meta Hüper, die mit dem The Capital Dance Orchestra im Berliner Tempo durch die Zeiten vom legendären Lunapark bis ins aktuelle Berghain ziehen; mit dem Moka Efti Orchester, und mit einer gesamtkünstlerischen Glanzleistung von 1931, dem Film »Berlin – Die Symphonie der Großstadt« mit der Originalmusik des genialen, jung verstorbenen Edmund Meisel.

Hélène Grimaud
Hélène Grimaud
Vilde Frang
Vilde Frang

Entdeckerfreuden

Innovatives regte sich in kleinem Rahmen mit den Konzerten von Carl Philipp Emanuel Bach, Hofcembalist Friedrichs II., oder in Salons wie den Sonntagsmusiken der Familie Mendelssohn. Dort erklangen erstmals die Geniestreiche des jungen Felix: die Ouvertüre zu Shakespeares »Sommernachtstraum« und das Oktett, bis heute ein Glanzstück großangelegter Kammermusik. Beide Werke sind in Kissingen zu erleben – und noch einiges mehr. Durch die Irrungen des »Sommernachtstraums« führt Martina Gedeck, die Verbindung zu Shakespeares Mutterland stellt das BBC Symphony Orchestra her. Mit den Bamberger Symphonikern sind die bekannten Werke wie die »Italienische« Symphonie und das Violinkonzert zu hören, auch das Doppelkonzert für zwei Klaviere steht mit den Gebrüdern Jussen auf dem Programm – und Kammermusik der verschiedensten Besetzungen, darunter einige Lieder ohne Worte. Der Berliner Bach-Connection, zu der die Mendelssohns entscheidend beitrugen, spürt Christian Tetzlaff mit den Berliner Barock-Solisten nach.

Künstlerinnen und Künstler von Weltruf

Zur unserer guten Kissinger Tradition gehört, dass die Programme von international renommierten Künstlern dargeboten werden. Das Klavier hier prominent mit Grigory Sokolov, Hélène Grimaud, Martin Helmchen oder Jan Lisiecki vertreten, Veronika Eberle, Julia Fischer und Vilde Frang brillieren an der Violine, Nils Mönkemeyer und Timothy Ridout an der Viola, Kian Soltani und Daniel Müller-Schott am Violoncello. Mit der Klarinettistin Sabine Meyer kehrt eine treue Freundin zum Festival zurück, ebenso wie der Mandolinen-Virtuose Avi Avital. Pultgrößen wie Sir Simon Rattle, Vladimir Jurowski, Joana Mallwitz, Tugan Sokhiev oder Trevor Pinnock kommen mit exzellenten Orchestern – von den BBC und den Bamberger Symphonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Münchner Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Sir Simon Rattle
Sir Simon Rattle leitet am 14.07. das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Drei der Spitzenorchester aus der Hauptstadt sind ebenfalls dabei: das Konzerthausorchester, das Deutsche Symphonie-Orchester und das Rundfunk-Sinfonieorchester, außerdem der Rundfunkchor und der RIAS Kammerchor, beide international viel gefragt. Sie alle versprechen große Kunst: Denn in Berlin gab und gibt man sich in Qualitätsfragen der Abendgarderobe zwar betont lässig, in Qualitätsfragen der Musik dagegen nicht. Da soll alles vom Feinsten sein. Informieren Sie sich über kissingersommer.de und besuchen Sie unsere herrliche Kurstadt im Juni und Juli mit ihren UNESCO prämierten historischen Konzertsälen!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr
Alexander Steinbeis
Intendant Kissinger Sommer

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