Von wegen Work-Life-Balance: Wer im „Weißen Rössl“ eincheckt, findet alles, nur keine Ruhe. In Ralph Benatzkys Kult-Operette verschwimmen Dienstplan und Gefühlschaos zu einem herrlich turbulenten Hotel-Wahnsinn. Die Musikalische Komödie Leipzig zeigt die jazzig angehauchte Revue aus dem Jahr 1930 als Spektakel zwischen Überstunden und Liebeserklärungen à la „Es muss was Wunderbares sein“. Wenn das Personal im Dauerstress zwischen Evergreens wie „Was kann der Sigismund dafür“ die Fassung verliert, ist beste Unterhaltung garantiert. Ein charmanter Kurztrip an den Wolfgangsee unter der Regie von Klaus Christian Schreiber, der beweist: Gegen das Chaos hilft am Ende nur Musik – und eine Portion Humor!
Benatzky: Im weißen Rössl
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„Es ist eine ewige Entdeckungsreise“
Pianist Rudolf Buchbinder über Schuberts Tänze, das Grafenegg Festival, seine Faszination für verschiedene Ausgaben von Beethoven-Sonaten – und die Fußball-Weltmeisterschaft.
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