Ralph Benatzkys „Im weißen Rössl“ mag in der sommerlichen Frische des Salzkammerguts spielen, doch das turbulente Treiben um Wirtin Josepha Vogelhuber und ihren liebestollen Zahlkellner Leopold ist auf den Spielplänen wohltuende Wintermedizin. Denn Liebeswirren liegen in der Luft: Leopold macht seiner Chefin penetrant den Hof, sie himmelt heimlich den eleganten Dr. Siedler an. Der verfällt wiederum Ottilie, der Tochter des streitlustigen Fabrikanten Gieseke, und findet sich prompt in einem skurrilen Patentstreit wieder. Erst der unerwartete Besuch des Kaisers bringt Ordnung in die juristisch-amouröse Misere. Am Mainfranken Theater nimmt Regisseur Tristan Braun Benatzkys Erfolgsoperette mit Verve und Witz unter die Lupe.
Benatzky: Im weißen Rössl
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„Am Ende zählt die künstlerische Wahrheit“
Über Wagner kam Michael Volle zur Oper – und von Mannheim bis nach Bayreuth, wo er dieses Jahr als Wotan im sogenannten „KI-Ring“ zu erleben ist.
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