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KAPmeets Alina Ibragimova & Kristian Bezuidenhout

Im Geist der Wiener Klassik

Auf Einladung der Kammerakademie Potsdam spielen Alina Ibragimova und Kristian Bezuidenhout Werke Mozarts und solche, die seinen Geist atmen.

vonSusanne Bánhidai,

Die Kammerakademie Potsdam ist ein Ensemble, das den künstlerischen Austausch pflegt, und so lädt es in seiner Reihe „KAPmeets“ regelmäßig erstklassige Gastdirigenten und Solisten zum gemeinsamen Musizieren ein. Nun kommt sogar ein Künstler in Personalunion: der australische Pianist und Dirigent Kristian Bezuidenhout interpretiert Werke von Mozart und Mendelssohn in doppelter Funktion.

Raus aus der Zwangsjacke

Den in Südafrika geborenen Bezuidenhout interessierten die stürmisch-leidenschaftlichen Klänge von Tschaikowsky und Prokofjew weniger; stattdessen zog es ihn früh zu Haydn und Bach. Auf modernen Konzertflügeln jedoch fühlte er sich bei der Interpretation dieser Musik „wie in einer Zwangsjacke“. So wandte er sich historischen Tasteninstrumenten zu und gilt heute als einer der führenden Spezialisten auf diesem Gebiet. Seit vielen Jahren ist er in London beheimatet, lehrt in Basel und konzertiert weltweit. Für das frühe Doppelkonzert von Felix Mendelssohn steht ihm die Geigerin Alina Ibragimova zur Seite, die sich mit ihrem Chiaroscuro Quartet ebenfalls der historisch informierten Aufführungspraxis verschrieben hat. Die Aria für Streichquartett Mieczysław Weinbergs, die er während des Zweiten Weltkriegs komponierte, fügt sich als feiner Kontrast in das Programm ein, das den Geist der Wiener Klassik atmet.

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